Flüchtlinge in Düsseldorf Ende Oktober beginnt der Umzug in feste Quartiere

"Die Zeltunterkünfte für Flüchtlinge waren nie als Dauerlösung geplant. Wir werden die Zelte nicht nachrüsten. Wir haben bewusst nur für einen Übergang mit nicht winterfesten, aber beheizbaren Zelten geplant", erklärte Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch.

Aktuell hat die Stadt Düsseldorf noch an den vier Standorten Itterstraße, Rather Straße, Heidelberger Straße und Borbecker Straße Zelthallen mit gut 1.000 Plätzen belegt. Darin sind auf Amtshilfeersuchen des Landes rund 450 Flüchtlinge untergebracht.

Diese werden Ende Oktober aus den Zelten in andere Notunterkünfte des Landes verlegt. Ebenfalls ab Ende Oktober erfolgt eine Verlegung der 550 "kommunalen" Flüchtlinge aus den Zelten.

Für diese soll es nach den Zelten zu einer Verbesserung der Wohnsituation kommen. Daher geht es für die Menschen dann in die neuen Wohnanlagen, von denen die ersten zwei an der Moskauer Straße und an der Meinecke Straße mit insgesamt 360 Plätzen aktuell kurz vor der Fertigstellung stehen.

Auf weiteren sieben städtischen Grundstücken laufen die Arbeiten zur Errichtung von Wohnanlagen auf Hochtouren, um so bis zum Ende des Jahres rund 1.800 neue Plätze zu schaffen. Die zwei winterfesten Traglufthallen mit einer einjährigen Standzeit an der St.-Franziskus-Straße und Koblenzer Straße kommen mit insgesamt 600 Plätzen für neu zugewiesene Flüchtlinge dazu.

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