Weiter hohes Niveau bei Verkehrsverstößen in der Stadt Kein Kavaliersdelikt

Die Zahl der durch das Ordnungsamt geahndeten Verkehrsverstöße in Düsseldorf bleibt im Jahr 2025 auf hohem Niveau.

Die Stadt veröffentlicht die geahndeten Verkehrsverstöße 2025 in Düsseldorf. Foto: Pixabay

Foto: pixabay/Jonas Augustin

550.307 Falschparker und 330.892 Temposünder sind 2025 erfasst worden. Zum Vergleich: 2024 waren es 542.521 Falschparker und 343.216 Temposünder. Erstmals erfasste ein Silhouettenblitzer Verstöße gegen Gewichtsbeschränkungen.

„Zu schnelles Fahren und Falschparken sind kein Kavaliersdelikt. Sie gefährden Menschen direkt im Straßenverkehr oder behindern Rettungseinsätze, wenn Feuerwehrzufahrten zugeparkt werden“, so Ordnungsdezernent Christian Zaum. „Die weiterhin hohen Fallzahlen verdeutlichen, wie wichtig der tägliche Einsatz der Kolleginnen und Kollegen auf der Straße für die Sicherheit aller ist. Wir werden auch im Jahr 2026 engmaschig kontrollieren und bei schweren Verstößen entschieden durchgreifen.“

Insgesamt 330.892 Autofahrer haben im vergangenen Jahr Post von der Stadt erhalten, weil sie im Stadtgebiet zu schnell gefahren sind (2024: 343.216).

Im Kö-Bogen-Tunnel wurden 53.932 (2024: 72.785) Verstöße registriert. Der gravierendste Tempoverstoß dabei: 117 gemessene Stundenkilometer bei erlaubten 50. Den Fahrer erwartete ein Bußgeld in Höhe von 700 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

Im Rheinufertunnel wurden 65.716 (2024: 62.465) Verstöße registriert. Spitzenreiter war ein Autofahrer, der mit 157 Stundenkilometern statt der erlaubten 60 km/h durch den Tunnel raste. Den Fahrzeugführer erwartete ein Bußgeld in Höhe von 800 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg.

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