Gedanklich und körperlich Heute schon auf das Alter vorbereiten

Das gehobene Alter wird zwangsläufig kommen: Während sich allein an diesem Umstand zumindest dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik nach nichts ändern lässt, liegt die adäquate Vorbereitung darauf doch in der eigenen Hand. Deshalb ist es auch nicht verkehrt in jungen Jahren oder im mittleren Alter schon an die Zeit danach zu denken.

Mobilität schafft Freiheit

Selbst im Ruhestand lässt sich der Rheinturm noch besteigen, der Aquazoo ist so aufregend wie eh und je und manch ein Senior traut sich mitunter sogar noch in SnowWorld-Park direkt neben Düsseldorf. Aber all das funktioniert nur dann, wenn die eigene Gesundheit und Mobilität noch mitspielen. Da haben Menschen, die ihr Leben in der Großstadt verbrachten, mitunter sogar den einen oder anderen Vorteil. Eine ausgebaute Infrastruktur, gute medizinische Versorgung durch Kliniken und Fachärzte sowie vielfältige Freizeit- und Kulturangebote stellen sicher, dass im Alter keine Langeweile aufkommen muss.

Trotzdem lohnt es sich, frühzeitig am Erhalt der eigenen Mobilität und Lebensqualität zu arbeiten. Bewegung ist das A und O, auch eine gesunde Ernährung hilft. Manchmal ist es sogar hilfreich einige andere Dinge schlichtweg nicht zu tun: Um den eigenen Körper zu schonen, damit der im hohen Alter immer noch gut funktioniert.

Viele Menschen haben das schon erkannt und betreiben heute proaktiv verschiedene präventive Gesundheitsmaßnahmen - und sei es nur ein ausgedehnter Spaziergang oder vielleicht doch der regelmäßige Gang ins Gym. Ebenso ist empfehlenswert, sich das gesamte Leben über gedanklich fit zu halten: Mit Büchern, Rätseln, Meditation oder schlichtweg durch die eigene Arbeit.

Wohnen muss im Alter womöglich neu gedacht werden

Ein Aspekt, der später bedacht gehört, ist die künftige Bleibe. Wenn die Kinder längst aus dem Haus sind, ist genau das mitunter zu groß. Auch bisher genutzte Wohnungen können im Alter zum Problemfall werden, beispielsweise wenn es im Mehrfamilienhaus keinen Fahrstuhl gibt. Sorgen gesundheitliche Einschränkungen parallel dazu dafür, dass einige Handgriffe im Alltag schlichtweg nicht mehr möglich sind, könnte für Senioren ein Betreutes Wohnen in Düsseldorf in Frage kommen. Im Hinblick auf den angespannten Wohnungsmarkt in der Metropole Nordrhein-Westfalens schafft das Entlastung - und das gemeinschaftliche Miteinander ist im Alter womöglich ebenfalls sehr willkommen.

Denn Deutschlands Demografie ist kein Geheimnis: In den nächsten ein bis drei Jahrzehnten wird die Bundesrepublik massiv überaltern. Das hat Folgen: Kliniken und Arztpraxen werden sich noch mehr füllen, die Rentenkasse wird noch stärker strapaziert und die Politik wird sich maßgeblich an den Bedürfnissen ihrer größten Wählerschicht orientieren.

Sicherheit und soziale Teilhabe verändern sich im Alter

Wer nicht mehr regelmäßig arbeitet, verliert automatisch soziale Kontakte. Dabei wirken sich gerade die in jeder Lebensphase positiv auf die Lebenszufriedenheit und mentale Gesundheit aus. Deshalb sollten Menschen, auch wenn der Freundes- und Bekanntenkreis nicht mehr so vielfältig wie in jüngeren Jahren ist, ihre goldene Lebensphase nicht allein verbringen. Zusätzliche Sicherheit schafft das ebenfalls: Für die Bewohner selbst, genauso aber für deren Angehörige - die nun mitunter in anderen Teilen Deutschlands ihren eigenen Alltag haben.

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