Die liberale Demokratie und mit ihr die offene Gesellschaft stehen unter Druck, weltweit und auch in Deutschland. Gezielte Einflussnahme von Akteurinnen und Akteuren von Rechtsaußen befördern Misstrauen und schleichende Normalisierungen bis hin zu Hass und Gewalt. Auf der anderen Seite sorgt sich die deutliche Mehrheit von 70 Prozent der Bevölkerung vor dem Anstieg des Rechtsextremismus‘, viele engagieren sich aktiv für die Demokratie. Schwerpunkt der Studie ist „Die angespannte Mitte“ zwischen Demokratieengagement und Demokratiefeindlichkeit. Wie steht die breite Bevölkerung zur Demokratie, wie verbreitet sind Misstrauen, Normalisierung und die Bereitschaft, rechtsextremer Ideologie zu folgen? Und welche Rolle spielt die Unzufriedenheit über das Funktionieren von Demokratie zur Lösung von Problemen, etwa bei der Daseinsvorsorge?
Alle diese Fragen sollen bei der Veranstaltung, die in der „Herzkammer“ der Zentralbibliothek der Stadtbüchereien, Konrad-Adenauer-Platz 1, läuft, diskutiert werden. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, darüber mit Beate Küpper ins Gespräch zu kommen.
Einlass zur Veranstaltung ist um 15.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich bis zum 3. März.