Welcher DEG-Abgang schmerzt

Düsseldorfer EG : Welcher Abgang schmerzt?

Der Saisonstart der DEG rückt immer näher. Zwar sind es noch gut sechs Wochen bis zum ersten Saisonspiel am 13. September gegen Bremerhaven (19.30 Uhr, ISS Dome). Doch erste Tendenzen sind schon zu erkennen.

Heute beleuchten wir, welche Lücken die Abgänge hinterlassen werden. Die harten Fakten vorab: 14 Spieler haben die DEG im Sommer verlassen. „Wo ist denn da die Kontinuität? Haben die aus den vielen verkorksten Komplett-Umbrüchen der Vergangenheit nichts gelernt?“, werden nun viele fragen. Zu Recht?

Die Wahrheit ist folgende. Vier Spieler (Calle Ridderwall, Braden Pimm, Kevin Marshall und Alexandre Picard) beendeten nach der letzten Saison (teilweise überraschend) ihre Karrieren. Mit Ryan McKiernan (Berlin), Philip Gogulla (München) und Jaedon Descheneau (Brynäs IF/Schweden) konnte die DEG drei Spieler aus finanziellen Gründen nicht halten, die sie gerne gehalten hätte. Macht schon mal sieben Spieler, die „unfreiwillig“ gingen.

Anders ist das natürlich beim Rest der Abgänge: Mit Stefan Reiter, Lukas Laub, Manuel Strodel, Christian Kretschmann, Fredrik Pettersson Wentzel, Nichlas Torp und John Henrion gingen weitere sieben Akteure, die die DEG-Verantwortlichen durch bessere Spieler ersetzen möchte.

Unsere Einschätzung: Die Abgänge von McKiernan (58 Spiele/13 Tore/29 Vorlagen) und vor allem Gogulla (59/27/30) und Descheneau (55/24/40) tun richtig weh. Auch Henrion (56/16/10) könnte der DEG mit seiner Abschlussstärke fehlen. Bei den anderen Spielern ist keiner dabei, dem die Rot-Gelben lange nachtrauern dürften. Auch, weil die Neuzugänge viele Lücken schnell schließen dürften.

Lesen Sie hierzu mehr in der kommenden Woche, wenn wir uns den Neuzugängen widmen.

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