Saisonstart der DEG - viel Spaß und weitere Schritte Fluch und Fieber

Mit Kreidespray aufgesprühte DEG-Logos mit dem Slogan „Geht los!“ sind im Stadtgebiet verteilt, eine Fluchkapsel ist verbuddelt, sportlich sieht man sich vorbereitet. Kurz vorm Eishockey-Saisonstart am Freitag, 19.30 Uhr, Heimspiel gegen Ingolstadt, steigt das rot-gelbe Fieber endlich wieder.

 Die inzwischen auf dem künftigen Trainingsgelände der Kölner Haie verbuddelte „Fluch“-Zeitkapsel - „Eine Dose Thunfisch“.

Die inzwischen auf dem künftigen Trainingsgelände der Kölner Haie verbuddelte „Fluch“-Zeitkapsel - „Eine Dose Thunfisch“.

Foto: DEG

Für DEG-Sprecher Frieder Feldmann ist die Aussicht auf eine „normale“ Spielzeit nach Corona und angesichts der Energiekrise, die gerade den Eishockey-Sport trifft, sehr wichtig. „Natürlich belastet das alle Lebensbereiche, auch und gerade den Sport. Wir versuchen – wie alle – Energie zu sparen und vorsichtig zu sein.“

Dass man dabei durchaus den Schalk im Nacken behalten kann, bewiesen sein Team und er mit der Logo-Sprühaktion in dieser Woche und der Beerdigung einer „Fluch-Kapsel“ für den Erz-Konkurrenten, die Kölner Haie. So vergrub man auf dem Baugelände des künftigen KEC-Trainingszentrums an der Düsseldorfer Straße (!) eine Zeitkapsel, den „Fluch der zahnlosen Haie“. Vorbild ist eine recht morbide Maßnahme aus Argentinien, wo Fans eines Traditionsclubs aus Buenos Aires sieben tote Katzen im Stadion des Stadt-Konkurrenten verbuddelten, der danach über Jahrzehnte keinen Meistertitel mehr holte. Erst als die letzen Überbleibsel ausgegraben worden waren, brach der Fluch. Das DEG-Kommando bediente sich anderer Fetische - so fanden u.a. Altbier, eine Dose Thunfisch oder eine Autogrammkarte von DEG.Urgestein Daniel Kreutzer Eingang in die Zeitkapsel.

Sportlich sieht Feldmann das Team von Trainer Roger Hansson gut vorbereitet: „Sechs Siege, nur zwei Niederlagen in den Testspielen. Wir waren spielfreudig, hatten verteilte Torschützen und gute Torhüter.“ Insbesondere Neuzugang Henrik Haukeland im Tor sei eine absolute Verstärkung, Rückkehrer Philip Gogulla im Sturm auch. Feldmann: „Die neuen jungen U20-Spieler Josef Eham, Alex Blank und Jakub Borzecki brauchen in der Liga keinen Vergleich zu scheuen.“ Die DEL schreibt den Einsatz von drei U23-Kräften vor.

Im Hinblick auf die Saisonziele meint der DEG-Sprecher: „Platz 9 nach der Hauptrunde und eine knappe Viertelfinal-Serie gegen den späteren Finalisten München haben in der letzten Spielzeit die Erwartungen mehr als erfüllt. Diesen Erfolg wollen wir bestätigen – und bestenfalls noch einen Schritt weiter gehen.“ Heißt: „Sicheres Erreichen der Playoffs, Fokus auf Förderung und Einbau junger Spieler, leidenschaftliches Eishockey, emotionales Auftreten des Teams auf und außerhalb des Eises.“ Man werde dabei in einer engen Liga Rückschläge erleiden. Klares Ziel bleibt aber, „nach einigen Jahren Pause auch mal ein Halbfinale oder sogar Finale erreichen zu können.“

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