Saisonstart Fortuna Düsseldorf „Bei uns stimmt die Struktur“

Pandemie und Profifußball. Corona stellt auch die Klubs der zweiten Bundesliga weiterhin vor schwierige wirtschaftliche Herausforderungen. Aktuell zeichnen sich beim möglichen Fan-Aufkommen Lockerungen ab. Die Behörden wollen 20 Prozent Stadionauslastung genehmigen. Dazu Fortuna-Vorstand Thomas Röttgermann.

 Klubchef Thomas Röttgermann.

Klubchef Thomas Röttgermann.

Foto: Ja/HORSTMUELLER GmbH / Schröder

Zunächst hieß es von Seiten der Politik, dass man bis Ende Oktober keine Zuschauer zulassen wolle. Inzwischen ist zum Saisonstart eine Teilzulassung von 20 Prozent des Fassungsvermögens im Stadion möglich. Wie könnte das aussehen?

Wir besprechen die möglichen Umsetzung mit den lokalen Ämtern – so wie es alle Vereine machen. Es geht dabei bei den Konzepten nicht nur um den Abstand  der Zuschauer im Stadion, sondern auch die Anreise- und Abreise. Die Vereine sind am besten aufgestellt, wenn sie möglichst flexibel sind und für jede Entwicklung eine Lösung parat haben. So arbeiten wir und ich glaube, dass wir so auch gut aufgestellt sind.

Wie hat die Fortuna die Corona-Krise wirtschaftlich überstanden? Wie lange kann man als Verein noch unter diesen Umständen weiter arbeiten?

Es gibt verschiedene Instrumente, die wir mit dem Aufsichtsrat diskutiert haben. Die versetzen uns in die Lage, mit jeder vorstellbaren Entwicklung situativ und flexibel zurecht zu kommen. Das ist nur möglich aufgrund der gesunden Aufstellung des Vereins, insbesondere auch was die Kostenseite angeht. Unsere Verwaltung ist schlank aufgestellt und wir haben einen Kader, der passt. Das gilt für das Sportliche, aber auch für das Wirtschaftliche im Verhältnis zu dem, was man in der Zweiten Liga darstellen kann. Bei uns stimmt die Gehaltsstruktur. Es war eine gute Vorsorge, auch in der Bundesliga die Verträge so zu gestalten, dass sie nach einem Abstieg auch für einen Zweitligisten bezahlbar sind.

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