Fortuna Düsseldorf Fortuna als Meistermacher?

Nach dem Derby-Sieg gegen Mönchengladbach wagte sich Fortuna-Coach Friedhelm Funkel aus der Deckung: Er gehe davon aus, „dass die Fortuna auch in der kommenden Saison in der ersten Liga spielt“. Damit war der Abstiegskampf in der ersten Liga von Fortuna-Seite offiziell beendet.

 Jubelnde Fortunen – hier Kaan Ayhan und Kevin Stöger – gehörten zuletzt zum gewohnten Bild in Düsseldorf. Jetzt greift man gar in den Meisterschaftskampf ein.

Jubelnde Fortunen – hier Kaan Ayhan und Kevin Stöger – gehörten zuletzt zum gewohnten Bild in Düsseldorf. Jetzt greift man gar in den Meisterschaftskampf ein.

Foto: Horstmüller

Viele Fans fragten sich nun: was für eine Mannschaft werden wir jetzt bis Saisonende sehen? Der erfrischend mutige und selbstbewusste Auftritt in Berlin gab darauf eine erste Antwort. Das Team will bis zum Schluss weiter für Furore sorgen und ist mit den bisher erreichten 37 Punkten noch nicht zufrieden. Nach dem Sieg in Berlin sagte beispielsweise Abwehrspieler Matthias Zimmermann, dass man jetzt noch sechs „geile“ Spiele in der ersten Liga vor sich habe, die man genießen und dabei möglichst viele Punkte holen wolle.

Das wird man in München und Dortmund mit gemischten Gefühlen zur Kenntnis nehmen. Denn die Fortuna könnte im Meisterrennen der Saison noch eine entscheidende Rolle einnehmen. Sie spielt noch gegen die beiden Kandidaten für die Schale. Jetzt am Sonntag zu Hause gegen den Rekordmeister Bayern München, am vorletzten Spieltag beim Herausforderer aus Dortmund. Und sowohl im Süden als auch in NRW hat man ja mit der Fortuna in dieser Saison bereits schlechte Erfahrungen gemacht. In München sorgte der dreifache Lukebakio für ein 3:3, die Dortmunder kassierten beim 1:2 in der Arena gar die erste Saisonniederlage. Beide Schwergewichte der Liga werden also auf Wiedergutmachung aus sein, beide werden aber auch wissen: Einfach wird das nicht.

Wenn die Fortuna weiter ihre Kompaktheit beibehält und aus dieser heraus dann so überfallartig kontert wie in Berlin, dann kann sie auch ein zweites Mal zum Stolperstein werden. Die Spieler sind jedenfalls heiß auf die restlichen sechs Spiele und haben Lust darauf, im Meisterkampf zum „Zünglein an der Waage“ zu werden.

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