Musikunterricht für Kinder Musikinstrumente, Unterricht und mehr: Darauf sollten Eltern kleiner Musiker achten

"Mama, ich will Gitarre lernen!" - Mit diesen oder vergleichbaren Wünschen sehen sich viele Eltern konfrontiert. Ist der Nachwuchs ernsthaft daran interessiert, ein Musikinstrument zu spielen, sollten Eltern dem nicht im Wege stehen, denn Musik wirkt sich positiv auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus. Allerdings gibt es einige Punkte zu beachten, was die Anschaffung von Instrumenten und die Lernmethoden anbetrifft. Dabei gilt immer: Druck sollte unbedingt vermieden werden.

Musikinstrumente, Unterricht und mehr: Darauf sollten Eltern kleiner Musiker achten
Foto: Simon Weisser

Ausprobieren ist vor dem Anschaffen teurer Instrumente ratsam

Nahezu jedes Kind äußert früher oder später den Wunsch, ein Instrument spielen zu wollen. Eltern sollten dies durchaus ernst nehmen, aber auch mit ihrem Kind darüber sprechen, dass Musikunterricht und der Kauf eines Instruments und eventuell weiterer erforderlicher Ausrüstung auch Verantwortung bedeutet. Sofern dies möglich ist, sollte das Kind die Möglichkeit bekommen, das gewünschte Instrument zunächst einmal unverbindlich auszuprobieren, etwa bei einem Verwandten oder Bekannten oder auch über einen Instrumentenverleih, wie es sie auch in der Region Düsseldorf gibt. Nicht selten ist die Vorstellung, die das Kind im Kopf hat, ganz anders als die Realität: Macht das tatsächliche Spielen des Instruments überhaupt keinen Spaß, sind die Eltern meist froh, keine teure Anschaffung gemacht zu haben. Abhängig vom jeweiligen Musikinstrument können die Kosten recht hoch ausfallen. Und nicht nur das Instrument selbst, sondern auch das Zubehör wie Verstärker oder Keyboard Ständer müssen eingerechnet werden. Es ist daher nicht nur für Familien mit einem begrenzten Budget ratsam, dem Kind erst einmal eine Probierphase zu ermöglichen, um herauszufinden, ob das gewählte Instrument wirklich das Richtige ist. Natürlich kann es gerade bei Kindern auch nach einigen Wochen oder Monaten vorkommen, dass sie das Interesse verlieren. Dann sollten Eltern keinesfalls mit Druck oder Vorwürfen reagieren, sondern Verständnis zeigen und vielleicht einen Kompromiss vereinbaren: Der Nachwuchs probiert es noch einmal einen Monat lang mit dem Instrument, und wenn dann immer noch der Wunsch nach dem Aufhören besteht, stimmen die Eltern dem zu.

Musikunterricht: Die Chemie und der Preis müssen stimmen

Damit ein Kind das gewählte Musikinstrument beherrschen lernt, kommt es um Unterricht nicht herum. Besonders kleinere Kinder verlieren schnell das Interesse, wenn sie sich das Spielen in Eigenregie beibringen sollen. Um richtig und effizient zu lernen, ist Unterricht von jemandem erforderlich, der das jeweilige Instrument beherrscht. Dabei kann es sich um Studierende handeln, um professionelle Musiker oder auch um Hobbymusiker, die ihr Wissen gerne an Dritte weitergeben. Auch regional in und um Düsseldorf finden sich meist zahlreiche Angebote, die sich auch an Kinder richten. Nach einer ersten Kontaktaufnahme sollten Eltern und Kind den potenziellen Musiklehrer gemeinsam kennenlernen. Auch eine unverbindliche Probestunde sollte angeboten werden, denn besonders für Kinder ist es sehr wichtig, dass sie sich mit dem Lehrer gut verstehen und Freude am Lernen und Spielen haben. Stimmt die sprichwörtliche Chemie nicht, ist es besser, eine andere Person auszuwählen. Hat das Kind keinen Spaß an der Zusammenarbeit mit dem Musiklehrer, wird es die vereinbarten Stunden nur ungern oder gar nicht absolvieren. Natürlich spielt besonders für die Eltern auch der Preis des Musikunterrichts eine wichtige Rolle: Studenten oder Hobbymusiker bieten ihre Dienste meist preisgünstiger an als Profis oder ausgebildete Pädagogen.

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