Einblick in SEO-Strategien SEO – ja oder nein? Ein Einblick

Suchmaschinenoptimierung (SEO) gilt seit vielen Jahren als eine der wichtigsten Disziplinen im Online-Marketing. Im Vergleich zur Schaltung von Werbung muss hier nämlich nicht für jeden potenziellen Neukunden extra bezahlt werden. Dieser Umstand kann SEO-Maßnahmen zu einer günstigeren Möglichkeit machen, Sichtbarkeit zu erlangen. Im Gegenzug ist das Ganze jedoch auch deutlich schwieriger zu kalkulieren. Deshalb stellt sich die Frage: Sollten Unternehmen in SEO investieren oder nicht – und von welchen Faktoren hängt diese Entscheidung ab?

SEO – ja oder nein? Ein Einblick
Foto: unsplash/Campaign Creators

Suchmaschinenoptimierung: Die Wege zum Erfolg

SEO bietet zahlreiche Vorteile, wenn sie richtig durchgeführt wird. Dafür sind jedoch schon zu Beginn einige Vorüberlegungen zu treffen. Ein Seo-Check gibt Aufschluss darüber wie es um Ihr Projekt steht und welche Massnahmen sinnvoll sind.

Welche Suchmaschine soll bespielt werden?

In den meisten Fällen ist mit Suchmaschinenoptimierung Google SEO gemeint. Kein Wunder: Die Suchmaschine gehört weltweit nach wie vor zu den Suchmaschinen mit dem größten Marktanteil. Wer zu den relevanten Keywords weit oben steht, kann entsprechende hoher Nutzerströme auf die eigene Website leiten. Der Vorteil des weitreichenden allgemeinen Marktanteils kann jedoch je nach Branche auch eine Schwäche sein.

Heute werden nämlich längst nicht mehr alle Suchanfragen wirklich bei Google oder einer anderen allgemeinen Suchmaschine durchgeführt. Es existieren nämlich zahlreiche Spezialsuchmaschinen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Jameda (Arztsuche)
  • Gulp (Freelancer-Suche)
  • Trivago (Reise-Suchmaschine)
  • Idealo (Shopping und niedrige Preise)

Je nach eigener Branche und Zielgruppe kann es also spannend sein, SEO-Maßnahmen auf diese Suchmaschinen auszuweiten. Der Hauptgrund: Oft ist die Konkurrenz hier geringer als in der allgemeinen Google-Suche. Dies macht die Optimierung leichter und weniger kostenaufwendig.

Wie sieht die eigene Zielgruppe aus?

Die Definition der eigenen Zielgruppe ist darüber hinaus sehr wichtig. Wer mit seinem Geschäft ein bestimmtes Problem löst oder bestimmte Wünsche erfüllt, kann daraus im SEO bereits eine Keyword-Strategie entwickeln. Doch hierbei gilt es, stets an der gesamten Customer Journey entlang zu denken:

  • Zielgruppe mit grobem Interesse: Es gibt auch immer Menschen, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren, aber noch nicht wissen, dass das Produkt oder die Dienstleistung eines Unternehmens ihnen helfen können. In diesem Fall muss das Oberthema adressiert werden und darüber hinaus eventuell neue Keywords etabliert werden. Dies geht mitunter nur über entsprechenden informativen oder inspirierenden Content.
  • Zielgruppe mit diffusem Problem: Hier ist die Lösung selbst noch gar nicht bekannt. Die Nutzer geben eher Suchbegriffe mit ihrem individuellen Problem ein. Wer diese Suchbegriffe bespielt und seine Dienstleistung oder Produkt als Lösung präsentiert, setzt sehr früh in der Customer Journey an.
  • Zielgruppe auf Anbietersuche: Kennt die Zielgruppe bereits das Problem und weiß, welche Produkte und Dienstleistungen sinnvoll sind, geht es um die Anbietersuche. Dort ist der Konkurrenzdruck oft am höchsten, weil jeder sein Angebot hier platziert.

Wer seine Zielgruppe kennt, kann daraus am Ende mehrere Keyword-Sets entwickeln und Content erstellen, der genau dazu passt.

Budgetplanung: SEO als kontinuierlicher Prozess

Darüber hinaus ist es wichtig, dass schon zu Beginn die Budgetplanung angegangen wird. SEO funktioniert am besten, wenn es kontinuierlich betrieben wird. Es lohnt sich also nicht, einmal ein wenig Geld zu investieren und den Bereich danach zu vernachlässigen. Entsprechende Strategien funktionieren nämlich langfristig und können nur bei entsprechender Erfolgskontrolle sowie stetiger Optimierung auch die gewünschten Erfolge bringen. Fehlt das Budget, wird es eher schwierig. Eventuell sollte der Prozess dann schlanker gestaltet werden. Immerhin helfen technische Basis-Maßnahmen dabei, zumindest die gröbsten Probleme auszubügeln und ein gewisses Ranking-Potenzial herzustellen. Grundsätzlich lassen sich SEO-Maßnahmen also als durchaus vielversprechend einstufen. Immerhin beginnen immer noch 68% aller Online-Erfahrungen mit einer Suchmaschine. Eine gute SEO-Strategie erfordert jedoch entsprechende Planung und eine kontinuierliche Umsetzung.

SEO: ja, aber dann auch richtig

SEO gehört auch heute noch zu den Strategien im Online-Marketing, die einen hohen ROI versprechen und der eigenen Marke eine hohe Sichtbarkeit einbringen können. Bevor es jedoch so weit ist, geht es an die Planung. Nur mit der Kenntnis der eigenen Zielgruppe sowie der Customer Journey lässt sich eine umfassende Keyword-Strategie entwickeln.

Darüber hinaus erweisen sich immer wieder strategische Ansätze als sinnvoll, bei denen neben den großen allgemeinen Suchmaschinen auch branchenspezifische Spezialsuchmaschinen fokussiert werden. Wer zudem bei der Budgetplanung einen kontinuierlichen SEO-Einsatz einplanen kann, befindet sich auf dem Weg zu höherer Sichtbarkeit, mehr Besuchern und zu guter Letzt vielen Neukunden.

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