Bahn frei für die Wehrhahnlinie Bürgerfest am Samstag

Die Eröffnung des Wehrhahntunnels am Samstag, 20. Februar, und den Start des neuen Netzes am Sonntag, 21. Februar, feiern Stadt Düsseldorf und Rheinbahn mit ihren Bürgern und Fahrgästen.

 Rheinbahn-Vorstand Michael Clausecker, Oberbürgermeister Thomas Geisel, Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller, Andrea Blome vom Amt für Verkehrsmanagement und Wehrhahnlinien-Projektleiter Gerd Wittkötter beim letzten Pressetermin vor der offiziellen Eröffnung am kommenden Wochenende.

Rheinbahn-Vorstand Michael Clausecker, Oberbürgermeister Thomas Geisel, Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller, Andrea Blome vom Amt für Verkehrsmanagement und Wehrhahnlinien-Projektleiter Gerd Wittkötter beim letzten Pressetermin vor der offiziellen Eröffnung am kommenden Wochenende.

Foto: Rheinbahn

Am 20. Februar, um 12 Uhr, gibt Oberbürgermeister Thomas Geisel gemeinsam mit den Rheinbahn-Vorständen Michael Clausecker und Klaus Klar im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee den Startschuss für die Jungfernfahrt durch den neuen Tunnel.

Wer beim offiziellen Start dabei sein möchten, erreicht den U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee ab 11.30 Uhr von der Heinrich-Heine-Passage aus, vom Zugang neben dem Carsch-Haus — und für die Phase der offiziellen Eröffnung nur von dort.

Auf den Bahnsteigen stehen die Zugverbände des Typs NF8U, die bisher nur an der Oberfläche im Einsatz waren, für die Jungfernfahrt bereit. Zeitgleich mit den Wagen in der Heinrich-Heine-Allee starten in den übrigen fünf neuen unterirdischen Haltestellen "Kirchplatz", "Graf-Adolf-Platz", "Benrather Straße", "Schadowstraße" und "Pempelforter Straße" fünf Bahnen, die passend zu der künstlerischen Gestaltung des jeweiligen U-Bahnhofs beklebt sind. Diese Bahnhöfe sind ebenfalls ab 11.30 Uhr bis in die Abendstunden geöffnet.

Die Pendelfahrten im Tunnel sind am 20. Februar kostenlos. Die Bahnen bleiben komplett unter der Erde und wechseln an den Haltestellen "Kirchplatz" und "Pempelforter Straße" die Richtung. Ein Zugverband nimmt pro Tour etwa 300 Gäste mit, insgesamt also etwa 6.000 pro Stunde. Die Fahrgäste können diese Shuttlezüge am 20. Februar bis gegen 22 Uhr nutzen.

Sie bieten sich auch als Alternative an, weil an der Oberfläche auch tagsüber noch letzte Bauarbeiten ablaufen: Am Kö-Bogen entstehen die zweigleisigen Verbindungen für die zukünftigen Linien 701, 705 und 706. In der Nacht zum Sonntag, 21. Februar, ab 21 Uhr, wird das Gleiskreuz am Jan-Wellem-Platz entfernt — und damit werden die Gleise in Richtung Altstadt gekappt.

Gleichzeitig werden Weichen am Bilker S-Bahnhof zurückgebaut. Dadurch ist die oberirdische Strecke für die Linien 701, 703, 706, 707, 712 713 und 715 bis Sonntag, 21. Februar, 4 Uhr, gesperrt. Die Bahnen fahren Umleitungen oder werden durch Busse ersetzt. Daher bittet die Rheinbahn die Fahrgäste, den U-Bahn-Pendel zu nutzen.

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