Einsteigen, Ticket kaufen, Zahlungsmittel vorhalten, losfahren. Damit möglichst viele Fahrgäste den neuen Standard des Systems „CALO“ (cash-los, soll schrittweise bis 2027 in Bussen und Bahnen eingeführt werden) sicher nutzen können, gehe man, so die Rheinbahn, bewusst dorthin, wo Fragen entstehen – zu den zukünftigen Nutzern. Rheinbahn-Vorständin Annette Grabbe betont: „Digitale Mobilität darf niemanden ausschließen. Mit ‚CALO on Tour‘ gehen wir einen Schritt auf die Menschen zu. Wir erklären nicht nur ein neues Ticketsystem, sondern hören zu, nehmen Sorgen ernst und begleiten den Einstieg ganz konkret.“
Kern von „CALO on Tour“ sind kostenfreie Workshops, die Vereine, Initiativen, Stadtteilzentren oder soziale Einrichtungen ab sofort buchen können. Dafür hat die Rheinbahn eine zentrale E-Mail-Adresse für den Kontakt eingerichtet: calo@rheinbahn.de
Die Workshops dauern rund eine Stunde und lassen sich flexibel in bestehende Angebote integrieren – etwa Digitalsprechstunden, Stadtteilfrühstücke oder Nachbarschaftstreffen. Ab fünf Teilnehmenden kommt die Rheinbahn mit mindestens zwei geschulten Workshopleitenden vor Ort.
Die Einrichtungen erhalten vorab ein Informationspaket zur Vorbereitung. Vorkenntnisse seien nicht erforderlich. Bei Bedarf erklären die Digital-Scouts auch die Nutzung der Rheinbahn-Angebote auf eigenen Smartphones oder Tablets sowie die Nutzung von eezy.nrw.
„CALO on Tour“ setzt laut Verkehrsunternehmen auf persönlichen Austausch und praktisches Erleben. Die Digital-Scouts erklären Schritt für Schritt, wie das System funktioniert, beantworten Fragen und nehmen typische Sorgen ernst – etwa die Angst vor Fehlern, vor Kontrollen oder vor dem Wegfall vertrauter Abläufe.