Am 17. und 18.8. findet in der Düsseldorfer Rheinterrasse das wichtigste Strick-Event des Jahres statt: das Wollfestival

Deutschlands größtes Wollfestival : Anstricken!

Für viele ist es das wichtigste Strick-Event des Jahres – Handarbeitsfans aus der ganzen Republik und dem benachbarten Ausland treffen sich in Düsseldorf zum Stricken, Häkeln, Spinnen und Fachsimpeln.

Über 2.500 Besucher kamen im letzten Jahr zum Wollfestival in der Rheinterrasse. „Ich denke, dieses Mal knacken wir die 3.000er-Marke“, sagt Veranstalterin Daniela Johannsenova. 2013 organisierte sie erstmals das Festival für Strick- und Häkelenthusiasten, damals noch in Köln. Geplant war es seinerzeit als einmalige Veranstaltung für die deutschen Mitglieder der US-Strickplattform „Ravelry“, die weltweit über acht Millionen Nutzer zählt. Die Premiere kam so gut an, dass Frau Johannsenova seitdem jährlich ein öffentliches Wollfestival ausrichtet, das beständig wächst. Schließlich erwies sich die Location als zu klein; 2018 zog man nach Düsseldorf in die Rheinterrasse um. Am 17. und 18. August steht diese erneut im Zeichen des Wollrauschs.

Ein ganzes Wochenende lang können sich die Besucher über ihr liebstes Hobby austauschen, einander ihre kreativen Arbeiten vorstellen, sich inspirieren lassen, neue Produkte entdecken und direkt einkaufen. Rund 60 Aussteller aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Polen, Belgien und Großbritannien präsentieren hochwertige Garne, alles erdenkliche Zubehör sowie Magazine, Bücher und Anleitungen für einfache wie ambitionierte Do-it-yourself-Projekte. Zahlreiche Sitzmöglichkeiten in den (klimatisierten) Räumlichkeiten laden zum Handarbeiten und Klönen ein, Gastronomie ist vorhanden – hier kann man problemlos den in ganzen Tag verbringen. „Das machen auch viele“, weiß Daniela Johannsenova. Etliche Besucher treffen hier persönlich die Menschen, die sie schon aus den Internetforen oder von Handarbeitsblogs kennen: „Das ist eine große Community.“

Wie schon im letzten Jahr ist im Flur der Rheinterrasse die „Wollfühlbar“ aufgebaut: Eine kleine Ausstellung mit Strickproben der Garne, die es drinnen zu kaufen gibt. Anfassen und fühlen unbedingt erwünscht; stricken ist ja auch ein haptisches Hobby. Zudem bieten Designerinnen Schnittmuster ihrer Modelle an. Im Untergeschoss hat auch wieder Katharina Stoll ihren Platz. Hier zeigt die Metallbauerin ihre eigenhändig nachgebauten historischen Spinnräder und demonstriert an ihnen das alte Handwerk des Spinnens – die Besucher dürfen es gerne ausprobieren.

Stets unterstützt das Wollfestival karitative Zwecke. Auf der Bühne zu Gast sind die Organisationen „Kölner Herzkissen e.V.“ und „Eierstockkrebs Deutschland e.V.“, die ehrenamtlich Kissen beziehungsweise grüne Stricksocken für Brustkrebs- und Eierstockkrebspatientinnen fertigen. Besucher können die Projekte tatkräftig unterstützen, indem sie an der Nähstation Kissen nähen und/oder stopfen oder zuhause Socken stricken. Sachspenden sind natürlich ebenfalls willkommen.

Ist der Strickmarkt nicht eher ein Winterthema? Nein, sagt Daniela Johannsenova. Sie habe bewusst auf den Sommer gesetzt, im Winter seien doch schon ständig irgendwo irgendwelche Weihnachtsmärkte. Und auch die Hersteller freut es, wenn sich nicht alles auf die kalte Jahreszeit konzentriert. Abgesehen davon, gibt es genug Leute, die ganzjährig stricken und häkeln. Das Wollfestival habe sich zu einer „schönen, stabilen Veranstaltung“ entwickelt, ein beliebter Treffpunkt, der immer größer wird. „Wie die Gamescom, nur für Stricker.“

Verlosung

„jetzt! Düsseldorfer Anzeiger am Wochenende“ verlost 3 mal 2 Karten für das Wollfestival unter allen, die bis zum 12. August eine E-Mail mit dem Betreff „Wollfestival“ an jetzt-gewinnspiel@dusseldorfer-anzeiger.de schicken.

Die ausführlichen Teilnahmebedingungen und Datenschutzhinweise unter www.duesseldorfer-anzeiger.de/teilnahmebedingungen

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