Tipps für die Renovierung

: Tipps für die Renovierung

Wer ein altes Gebäude kauft, weiß, wie viel Charme in diesen steckt. Alte Gebäude haben zwar in der Regel eine sehr gute Bausubstanz, allerdings müssen sie meist komplett renoviert werden, damit man sich seine eigenen vier Wände so gestalten kann, wie man es möchte. Zudem sind Heizungsanlagen oder auch elektrische Leitungen nicht selten marode und müssen erneuert werden. Daher sollte jeder, der alte Häuser bevorzugt, auch wissen, was auf ihn zukommen kann. Daher sollte beim Schaffen von neuem Wohnraum und bei der energetischen Renovierung auf einiges geachtet werden.

Alte Häuser zu renovieren und zu sanieren kann sehr interessant und spannend sein, da man nie weiß, was auf einen zukommt. Allerdings muss die Renovierung auch so vonstattengehen, dass der ganz besondere Charakter des Hauses erhalten bleibt. Denn gerade die alten Häuser haben einen sehr eigenen Charme und es wäre schade, diesen durch Renovierungen zunichtezumachen. Damit die Häuser aber energetisch und bautechnisch auf den aktuellen Stand gebracht werden, sollten die verschiedenen Lösungen durchgespielt werden.

Selbst ist der Mann oder die Frau

Jeder, der handwerklich begabt ist, hat natürlich die Möglichkeit das alte Haus auf ganz besondere Weise zu gestalten. Dabei bietet der Baumarkt alles, was das Handwerkerherz für die Renovierung oder die Modernisierung, benötigt. Zudem sind, insbesondere im Toom Baumarkt die Mitarbeiter fit in Sachen Beratung und können bei der richtigen Auswahl der Materialien behilflich sein. Gleichzeitig kann man sich schon vorher ein vielfältiges Sortiment auf toom.de anschauen und so in aller Ruhe eine Auswahl treffen. Dies hat natürlich einen Vorteil, wenn man alle wichtigen Dinge für die Renovierung oder die Modernisierung im Baumarkt erhält und nicht für jedes Material oder jede Armatur in einen anderen Laden fahren muss.

Doch gerade, wer selbst viel renovieren kann, spart natürlich auch eine Menge Geld und kann so das Gesparte dann in Materialien investieren, um sich das Haus nach seinen eigenen Wünschen zu gestalten.

Tipps, um bei der Renovierung zu sparen

Insbesondere, wenn saniert wird, muss darauf geachtet werden, dass eine alte Bausubstanz mit einem bestmöglichen Standard aufgewertet wird. Denn gerade am falschen Ende sparen bringt nicht viel, da es am Ende doch deutlich teurer werden kann. Ist das Budget nicht so hoch, sollte besser da gespart werden, wo man jederzeit noch Veränderungen vornehmen kann. Dies könnte beim Zubehör der Fall sein. Ansonsten kann es schnell passieren, dass man sich über grundlegende Mängel ärgert, die nicht so einfach beseitigt werden können, wie beispielsweise die Tapeten, Wasserhähne oder langweilige Türdrücker.

Foto: Pixabay, CCO/Michaela Thiede

Das Dach des alten Hauses muss erneuert werden

Wer sein Dach neu decken muss, wird schnell an seine Grenzen kommen. Denn es gibt eine so große Auswahl an Materialien zur Dacheindeckung, die die Wahl zur Qual machen kann. Glücklicherweise lassen sich heutzutage die Dachpfannen deutlich einfacher sturmsicher und regensicher machen, wie vor einigen Jahren noch. Durch die enorme Auswahl, die es unter anderem auch im Baumarkt zu finden gibt, lassen sich so mit alten Formen und Farben aber mit besserer Qualität die Dachpfannen schnell modernisieren. Somit hat man im besten Fall ganze 50 Jahre Ruhe und kann sich dann anderen Dingen, wie etwa dem Ausbau des Dachs widmen.

Doch auch hier ist einiges zu beachten. Zum Ersten sollte natürlich genügend natürliches Licht einfallen und die Verteilung der Fenster harmonisch zu gestalten. Fenster eignen sich aber nicht für jedes Dach. Denn der Einbau eines Dachfensters ist er ab einer Neigung von etwa 30 Grad empfehlenswert.

Gleichzeitig heißt ein Dachausbau aber auch, dass das Dach gut gedämmt werden muss, damit im Sommer noch angenehme Temperaturen herrschen und im Winter keine Eiszapfen an den Wänden hängen. Zudem müssen die Bauauflagen beachtet werden, die von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sind. Hier gibt das örtliche Bauamt gerne Auskunft über die Gegebenheiten.

Die Fassade

Alte Häuser mit patinierten Klinkern oder Fachwerk sollten bitte erhalten bleiben. Sie sind eine erhaltenswerte Kulturleistung und daher wäre es schade, wenn sie hinter einem Wärmeverbundsystem verschwinden. Auch wenn viele der Annahme sind, dass historische Außenwände und effiziente Dämmung zwei verschiedene Schuhe sind, ist dies nicht der Fall. Vor allem bei zweischaligem Mauerwerk, welches einen ausreichenden Abstand zwischen Vorsatzschale und tragender Mauer hat, kann mit Dämmstoff sehr gut befüllt werden. Doch auch wenn dies nicht möglich ist, gibt es hervorragende Möglichkeiten, die Dämmung von innen vorzunehmen, um so Energie zu sparen.

Bei Häusern mit einer Putzfassade kann man selbstverständlich von außen dämmen. Allerdings ist hier auf die Proportion des Hauses zu achten. Als Regel gilt hier, dass Dachüberstand und Position der Fenster an die dickere Wand anzupassen sind.

Fenster in alten Häusern

In Altbauten sind meist keine Wärmeschutzfenster vorhanden. Diese können aber problemlos eingebaut werden. Allerdings gibt es einiges zu beachten, wenn es sich um ein Baudenkmal handelt. Hier muss zum einen die entsprechende Denkmalschutzbehörde vor Ort aufgesucht werden, um zu erfahren, was bei neuen Fenstern beachtet werden muss. Es gibt aber mittlerweile zahlreiche Hersteller, die zum einen individuelle historische Fenster nachbauen oder Fensterprofile in verschiedenen Stilepochen auf Lager haben. Technisch ist im Grunde fast alles möglich, was heißt, dass auch modernes Isolierglas eingebaut wird. Somit bleiben die alten Fenster mit der besonderen Optik erhalten aber dennoch sind die Fenster isoliert.

Holz darf im Altbau nicht fehlen

Gerade bei alten Häusern ist Holz nahezu überall vorhanden. Um diesen Charme zu erhalten, sollte natürlich auch bei der Modernisierung oder Renovierung auf den umweltfreundlichen Rohstoff Holz nicht verzichtet werden. Vor allem die schönen alten Haustüren aus Holz passen perfekt zu einem Altbau. Allerdings haben sie auch den Nachteil, dass wie weder gedämmt, noch einbruchsicher sind.

Hierbei gibt es gleich mehrere Möglichkeiten, die alte Holztüre zu erhalten. Ein Tischler kann in der Regel, sofern die Haustüre noch gut in Schuss ist, die Tür nachrüsten und somit einbruchsicher machen. Weiterhin kann bei Spezialhändlern nach einer passenden Tür gesucht werden, die dann in der Regel schon einbruchsicher und wärmedämmend aufgebessert wurden. Hier muss aber auch gesagt werden, dass dies sehr kostspielig sein und das Budget sprengen kann.

Gleiches gilt natürlich auch für Treppen. In alten Häusern sind die Holztreppen oftmals ausgetreten und können daher gefährlich werden. Die Geländer hingegen sind meist wahre Schmuckstücke und haben einiges zu erzählen. Wer diesen Charme erhalten möchte, sollte die Treppe nicht komplett erneuern. Stimmt die Statik noch, ist es auch möglich, die Treppe zu renovieren. Dabei werden auf die alten Stufen sogenannte Renovierungsstufen gesetzt. Diese bieten die gewünschte Sicherheit und knarren dann in der Regel auch nicht mehr.

Der Garten eines alten Hauses

Um den Charme des Hauses zu unterstreichen, kann der Garten einiges dazu beitragen. Wildblumenwiesen oder auch ein mediterraner Garten kann das Haus auf besondere Weise aufwerten und so sehr interessante Akzente schaffen. Doch auch ein moderner Garten mit Metall und Holz im Einklang kann etwas besonderes sein. Was jedoch auf keinen Fall fehlen sollte, sind Rosen. Rosen werden den Charme des Altbaus noch zusätzlich unterstreichen.

Ideal ist es natürlich, einen Fachmann hinzuzuziehen, der sich nicht nur in der Gartengestaltung auskennt, sondern auch genau weiß, wie man Akzente und eine Wohlfühloase schafft. Ganz individuell nach dem Budget kann hier das Besondere entstehen.

Alte Substanz mit neuen Akzenten verschönern

Beim Kauf eines neuen „alten“ Hauses wird man schnell feststellen, dass die wenigsten alten Häuser unter Baudenkmal stehen. Daher müssen in der Regel auch keine Auflagen beachtet werden, um das Haus zu renovieren und zu modernisieren. Dies heißt gleichzeitig aber auch, dass man problemlos seine Materialien im Baumarkt kaufen kann und so Geld spart, wenn die Renovierung selbst gemacht wird.

Vor allem, wenn die Bausubstanz noch gut in Schuss ist, kann das Haus zu etwas ganz Besonderem werden, da die alte Substanz mit modernen Akzenten noch besser zur Geltung gebracht werden kann. So kann beispielsweise eine alte Holztür auch durch eine moderne Glastür ersetzt werden oder ein Klinkerbau mit einem Balkongeländer aus Edelstahl aufgewertet werden.

Natürlich sollte hierbei immer darauf geachtet werden, dass sich Form, Stil und auch Material ergänzen und ein klarer Kontrast entsteht. Dennoch gilt auch hier: Weniger ist mehr! Wer zu viel des Guten möchte, läuft nicht nur Gefahr, den Charme des Hauses zu zerstören, sondern wird am Ende merken, dass alles nicht so richtig zusammenpasst. Dies wäre schade, denn zum einen kosten solche Fehler jede Menge Geld und zum anderen können viele Dinge nicht mehr wirklich rückgängig gemacht werden.

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