Die aktuelle Ausgabe des Open Source Festivals wird gleichzeitig auch die letzte sein.

Open Source Festival gibt auf : Der Traum ist aus

Das diesjährige „Open Source Festival“ wird gleichzeitig auch das letzte seiner Art sein. Das verkündeten die Veranstalter heute Morgen. Die Entscheidung sei auch für sie überraschend und gerade erst getroffen worden, hieß es.

Der Grund, das Festival, das vor 14 Jahren im Freibad Lörick seine Premiere feierte, zu beenden: Mit den Einnahmen lassen sich dessen Kosten einfach nicht mehr decken. Ticketverkäufe, Gastronomie, Fördergelder und Sponsoren – all das reiche in Summe nicht aus, um künftig die Jahr für Jahr um circa sieben Prozent gestiegenen Kosten einzuspielen.

„Aktuell wissen wir selbst noch nicht so richtig, wohin mit unseren Gefühlen“, schreiben die Festival-Macher um den künstlerischen Leiter Philipp Maiburg. Die Trauer verdränge man jetzt aber erst mal und sei vor allem dankbar. Dankbar für 13 fantastische Festivals.

Die definitiv letzte Ausgabe des „Open Source“ geht am 13. Juli über die insgesamt drei Bühnen auf der Galopprennbahn Düsseldorf. Mit dabei sind in diesem Jahr unter anderem Sohn, Faber, Yves Tumor, Woods of Birnam. Sie alle werden dafür sorgen, dass dort, wo sonst die Zossen um die Wette rennen, die Stimmung hochgehalten wird. Allem Abschiedsschmerz zum Trotz.

13.7., ab 12:30 Uhr, Galopprennbahn Düsseldorf, Rennbahnstr. 20, Karten gibt es hier.

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