Vom 5. - 7. Juli feiert Düsseldorf die 19. Auflage des Frankreichfest

Frankreichfest in Düsseldorf : Das große Fest der Freundschaft

Das Land Frankreich lädt unbedingt dazu ein, es zu bereisen und so nicht nur die kulinarische Vielfalt zu entdecken. Wer hingegen gar nicht verreisen mag, der kann bald auch wieder im „kleinen Paris am Rhein“, so wie Düsseldorf von einigen genannt wird, französischen Genüssen nachspüren. Dann, wenn vom 5. bis zum 7. Juli erneut das Frankreichfest stattfinden wird.

„Les pieds dans l’eau - die Füße im Wasser“ - was man im Deutschen wohl am besten übersetzen kann mit „Einfach mal die Seele baumeln lassen“. Genau das ist es, was für Boris Neisser, Vorstand der Destination Düsseldorf, Ausrichter des Frankreichfestes, das Fest ausmacht. Denn vielmehr als französische Kulinarik, Kultur und ein Angebot landestypischer Produkte allein, so ist es für Neisser insbesondere die Summe aller Dinge, die zum Gelingen eines jeden Frankreichfestes beiträgt.

Das findet in diesem Jahr vom 5. bis zum 7. Juli statt und möchte einmal mehr nicht nur die enge Verbundenheit und Freundschaft Deutschlands und Frankreichs hervorheben, sondern insbesondere auch das französische Lebensgefühl nach Düsseldorf holen.

Und so wird die in diesem Jahr 19. Auflage des Festes, zu der die Veranstalter mit rund 100.000 Besuchern rechnen, auch eine ganz besondere: „Während wir im Jahr 2001 mit zehn Ständen und gut 2.500 Besuchern begonnen haben, werden in diesem Jahr rund 120 Aussteller auf einem Kilometer Rheinuferpromenade zwischen Rheinkniebrücke und Altstadt dabei sein“, erklärt Neisser die in der Zwischenzeit erreichte, auch überregionale Bedeutung des Festes.

Das findet aber nicht nur am Mannesmannufer statt: Auch der Burgplatz und ganz besonders der Innenhof des Rathauses werden dabei zu einer großen „Fête française“, einer ausgelassenen französischen Feier, verspricht Neisser.

Neben einem ausgedehnten Kultur- und Unterhaltungsprogramm mit Musik, etwa von Dom Colmé, einem aus Metz stammenden Urgestein des Chansons, oder dem derzeit schwer angesagten Trio „L.E.J.“, drei Französinnen, die in ihrem Heimatland derzeit die Charts stürmen, stellen sich auch zahlreiche französische Regionen unter touristischem Aspekt vor. Erkunden kann man dann nicht nur das Elsass, sondern zum Beispiel auch die bretonische Riviera.

Und natürlich darf - wenn man an Frankreich denkt ein Muss - auch die ausgewählte Kulinarik nicht fehlen. So wird es neben Käse, etwa aus der Auvergne, auch Wurstwaren aus Savoyen, Olivenöle und Tapenade aus der Provence und natürlich Weine aus zahlreichen Anbaugebieten des Landes geben. Und auch die Gourmets unter den Besuchern kommen, so Neisser, auf ihre Kosten: Wer auf Weinbergschnecken steht, wird auch in diesem Jahr bei einem Besuch des Festes fündig.

Ein ganz besonderes Angebot hat sich in diesem Jahr auch das Institut français ausgedacht. Neben diversen im „Biblio-Bus“ erhältlichen französischen Büchern und Filmen, können Besucher am Stand an einem „Speak-Dating“ teilnehmen. „In kurzweiligen Sprachkursen statten unsere Lehrer dort die Besucher in jeweils sieben Minuten mit dem - sprachlich betrachtet - wichtigsten Basisvokabular aus, das man während des nächsten Frankreichurlaubs braucht“, erklärt Dr. Olivia Berkeley-Christmann, Generalkonsulin der Republik Frankreich und Leiterin des Institut français in Düsseldorf und Köln.

Und während sich auch die kleinen Gäste des Festes auf ein abwechslungsreiches Programm, unter anderem mit Luftballonkünstlern, freuen dürfen, staunen die frankophilen Autobegeisterten. Denn im Rahmen des diesjährigen Frankreichfestes findet auch die „Tour de Düsseldorf“ statt. Mit 150 Oldtimern, bestehend aus ausschließlich französischen Klassikern, versammelt die Tour echte automobile Raritäten an nur einem Ort.

Auf einer Rundfahrt am 6. Juli in Richtung Bergisches Land werden diese Schätze auf vier Rädern dann auch in Aktion zu erleben sein. Die Gewinner der Rallye sollen schließlich am 7. Juli im Rahmen einer Preisverleihung auf dem Burgplatz geehrt werden.

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