In den Kirmes-Zelten auf der Größten Kirmes am Rhein finden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Partys und Live-Konzerte statt

Highlights in den Kirmes-Zelten : Partytime!

Größte Kirmes am Rhein: das heißt Riesenrad, Loopings, Geisterbahn, Dosenwerfen, Zuckerwatte, Paradiesapfel, Backfischbrötchen – und natürlich Partyzelte. Vom 12. bis zum 22. Juni wird das Sommer-Highlight der Region wieder unzählige Familien, Feierwütige und Adrenalinjunkies anlocken – 2018 verzeichnete der Veranstalter, die St. Sebastianus Schützen, 4,25 Millionen Besucher.

Diesen präsentieren sich auch in diesem Jahr 300 Schausteller auf 216.000 Quadratkilometern mit ihren Fahrgeschäften, Losständen und Fressbuden. Wenn allerdings die Sonne über der Rheinwiese langsam untergeht, fahren die Familien nach Hause und die Partyzelte der Düsseldorfer Brauereien haben Hochkonjunktur.

Zu den beliebtesten und größten Locations gehören das Frankenheim-Zelt „Heimatstrand“, das Schlösser-Zelt, der Fuchsbau im St.-Sebastianus-Zelt, die Brauerei Uerige, das Schlüssel-Zelt, die Schumacher-Scheune und der Biergarten von Gulasch Alt. Hier fließt nicht nur das Bier in Strömen, es wird natürlich auch wieder zahlreiche Bands und DJ-Acts geben, zu denen bis zur Sperrstunde um 2 Uhr abgefeiert werden kann.

Einen würdigen Auftakt für das wilde Treiben gibt gleich am ersten Abend der ehemalige ESC-Teilnehmer Guildo Horn, der mit seinen Orthopädischen Strümpfen im Schlösser-Zelt auftreten wird. Wer Schlager und eine schräge Performance mag, wird garantiert auf seine Kosten kommen, denn „Guildo hat euch lieb“. Gleich mehrere Auftritte wird die Düsseldorfer Partyband Porno al Forno absolvieren. Die Verkleidungskünstler, die traditionell in wilden Outfits auftreten, geben vor einer eingeschworenen Fangemeinde ihre ganz speziellen Coverversionen von altbekannten Hits zum Besten und sind zum Beispiel am Pink Monday im Frankenheim-Zelt „Heimatstrand“ zu sehen. Das Uerige setzt auf etablierte Größen der Düsseldorfer DJ-Szene. Neben Theo Fitsos, der hier am Freitag, Dienstag und dem zweiten Samstag hinter den Plattentellern steht, ist der Auftritt der Strandpiraten am Pink Monday ein Highlight. Oliver van Lin und Oliver Knabben gründeten das DJ-Konglomerat 2011 im Düsseldorfer Beachclub „Treibgut“ und beschallen seitdem diverseste Veranstaltungen mit elektronischen Housebeats. Funkig und soulig wird es am Sonntagabend im Schlüsselzelt, wenn die Band Unique aus der Schweiz ihr Publikum u.a. mit drei fulminanten Bläsern zum Tanzen animiert.

Am zweiten Kirmessamstag nimmt das Partyzelt-Programm dann noch einmal Fahrt auf. Im „Heimatstrand“ findet auch in diesem Jahr wieder die Veranstaltung „I love Düsseldorf“ statt. Resident-DJs Dave Kurtis und Dimi Hendrix verwandeln das Frankenheim-Zelt zu einem Club und legen Funk, Disco, House, Mash-Ups, Charts, Hip Hop, 90s, Trash und Rock auf. Die Festlegung auf ein Genre ist komplett überbewertet – gespielt wird, was Stimmung macht. Zum krönenden Abschluss am zweiten Kirmessonntag und zu nicht allzu später Stunde um 16 Uhr wird dann noch DJ Manes Meckenstock in der Schumacher-Scheune zu sehen und zu hören sein. Der ehemalige „Zimmer frei“-Moderator, Kaberettist, Autor und Gastronom hat sich mit seiner Kult-Tanzveranstaltung „Mumienschieben“ bereits vor vielen Jahren einen veritablen Ruf in der Düsseldorfer Musikszene erarbeitet. Auf seinen Plattentellern werden Sounds aus sieben Jahrzehnten liegen.

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