Düsseldorfer Kleingartenverein Piel's Kull spendet für Tierschutzverein Notpfote Animal Rescue

Soziales Engagement : „Piel’s Kull“ sammelte für Tiere

Der Kleingärtnerverein „Piel’s Kull“ im Südpark veranstaltete am vergangenen Wochenende sein Saisoneröffnungsfest. Die dabei zusammengekommenen Spenden sollen nun dem Verein Notpfote Animal Rescue e.V. zugute kommen.

„Die Idee des neuen Gartenvorstands kam sehr gut an“, erklärt Petra Rohm (52), kommissarische Schriftführerin des Kleingartenvereins „Piel’s Kull“. Denn jedes im Verein gefeierte Fest – davon gibt es zwei pro Jahr – und die dabei generierten Spenden sollen zukünftig einem guten Zweck zugute kommen. „Wir haben uns in unserer Jahreshauptversammlung einstimmig dafür ausgesprochen, in Zukunft insbesondere kleine Projekte durch Spenden zu unterstützen, die ansonsten durch andere Institutionen vernachlässigt werden.“

So unterstützte der Verein, dem insgesamt 133 Mitglieder in 69 Kleingärten angehören, mit seinem aktuellen, am vergangenen Wochenende begangenen Fest für Mitglieder und geladene Gäste den Düsseldorfer Tierschutzverein „Notpfote Animal Rescue“. Etwa durch Bücherspenden und Waffelverkauf, insbesondere aber auch durch eine Bastelaktion von Kindern des Kleingartenvereins, die Ohrenkneiferhotels gestaltet und gegen eine Spende an die Vereinsmitglieder abgegeben hatten, kam nun eine Spendensumme von insgesamt 574,78 Euro zusammen.

Neben dem ersten Spendenempfänger, der auf der Jahreshauptversammlung von Petra Rohm vorgeschlagen wurde, wurden auch zahlreiche weitere Spendenvorschläge für die kommenden Feste durch die Kleingärtner eingebracht. „Jedes Vereinsmitglied, das
einen Spendenzweck vorschlägt, ist dann auch für die Ausrichtung des jeweiligen Festes zuständig“, erklärt Rohm.

So soll mit dem kommenden Sommerfest, das der Kleingartenverein im September dieses Jahres feiern wird, dann der „Gutenachtbus“, ein Projekt von vision:teilen und fiftyfifty, unterstützt werden. Das 2011 gegründete Projekt hilft Obdachlosen insbesondere nachts und schließt die Lücke zu den Einrichtungen, die sich tagsüber um Wohnungslose kümmern. Der Bus dient als mobiles Ess- und Sprechzimmer, wird aber auch als Personentransport in Notfällen genutzt.