Pflege der winterharten Bepflanzung
Bevor die große Wachstumsphase beginnt, ist eine Bestandsaufnahme bei den Gewächsen fällig, die der Kälte getrotzt haben. Man sollte abgestorbene Zweige und vertrocknete Blätter vorsichtig entfernen, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen. Besonders wichtig ist der Check bei den Pflanzen, die den Boden das ganze Jahr über bedecken und vor Erosion schützen.
Wer gezielt winterharte Bodendecker Pflanzen in die Beete setzt, reduziert den späteren Unkrautwuchs erheblich und sorgt für eine dichte, grüne Optik. Diese robusten Helfer brauchen jetzt oft nur einen kleinen Rückschnitt oder eine Handvoll Kompost, um mit voller Kraft in die neue Saison zu starten.
Auch bei den Obstbäumen und Beerensträuchern ist jetzt die letzte Gelegenheit für einen Formschnitt, bevor der Saftfluss wieder richtig einsetzt. Man achtet dabei darauf, kranke oder sich kreuzende Äste zu kappen, damit Licht und Luft wieder bis ins Innere der Krone gelangen.
Wer hier sorgfältig arbeitet, legt den Grundstein für eine reiche Ernte im Sommer. Ein Blick auf die Wettervorhersage ist dabei Pflicht, denn ein trockener, frostfreier Tag eignet sich am besten, damit die Schnittstellen schnell abtrocknen können und keine Pilze eindringen.
Vorbereitung auf das Frühjahr
Der Rasen ist das Sorgenkind vieler Gartenbesitzer nach einem langen Winter. Man sieht ihm die Strapazen der Nässe und Trittbelastung oft deutlich an. Auch wenn die Versuchung groß ist, den Mäher sofort aus dem Schuppen zu holen, sollte man Geduld bewahren. Erst nach dem letzten Frost, wenn der Boden sich dauerhaft erwärmt hat, wird das erste Mal gemäht. Bis dahin beschränkt man sich darauf, Laub und Äste von der Grünfläche zu harken, damit das Gras wieder atmen kann.
Zusätzlich lohnt es sich, die Beete für die Aussaat vorzubereiten. Man lockert die oberste Erdschicht vorsichtig auf, ohne die tieferen Schichten zu wenden. So bleiben wertvolle Mikroorganismen erhalten. Wer jetzt schon Unkrautwurzeln entfernt, die bereits austreiben, verhindert eine frühe Invasion im Frühling. Es ist die Zeit der Planung: Wo sollen neue Stauden hin, welche Gemüsesorten kommen ins Hochbeet? Diese strategischen Überlegungen machen den Kopf frei und steigern die Vorfreude auf das Grün.
Gartenmöbel auf Vordermann bringen
Nichts ist ärgerlicher, als beim ersten Grillabend auf verwitterten Stühlen zu sitzen. Man sollte die frostfreien Tage nutzen, um Holz- und Metallmöbel gründlich zu reinigen. Oft reicht lauwarmes Seifenwasser, um den Grauschleier der Wintermonate zu entfernen. Wer Holzmöbel besitzt, prüft jetzt, ob ein neuer Ölanstrich nötig ist. Ein rechtzeitiger Schutzanstrich verhindert, dass Feuchtigkeit tief in die Fasern eindringt und das Material morsch wird.
Renovierungs- und Reparierarbeiten stehen an
Eine typische Folge des Winters sind kleine Schäden an der Terrasse, dem Häuschen, der Laube oder auch den Zäunen. Die perfekte Zeit zur Reparatur ist vor Beginn der klassischen Gartensaison. Die Terrassendielen lassen sich einfach schneller festschrauben, wenn die Möbel noch nicht drauf stehen. Ein Blick lohnt sich auch auf die Wasseranschlüsse und die Außenbeleuchtung, sodass keine bösen Überraschungen beim Start der Gartensaison anstehen.