Tauben im Koffer

Sieben Tauben wollte ein 37-jähriger Mann am 26. Februar aus der Türkei nach Deutschland schmuggeln.

 Bei der Durchleuchtung des Koffers entdeckten die Zöllner die Vögel.

Bei der Durchleuchtung des Koffers entdeckten die Zöllner die Vögel.

Foto: Hauptzollamt Düsseldorf

Zöllner am Düsseldorfer Flughafen baten den Mann zur Röntgenkontrolle des Reisegepäcks, als er den Zollbereich gerade durch den grünen Ausgang für anmeldefreie
Waren passieren wollte.

 Der Hinweis "Vorsicht! Lebende Tiere" wirkt hier wie ein schlechter Witz.

Der Hinweis "Vorsicht! Lebende Tiere" wirkt hier wie ein schlechter Witz.

Foto: Hauptzollamt Düsseldorf

Da der Reisende keine Angaben zum Inhalt des Koffers machte und damit auch nicht auf die lebenden Tiere hinwies, staunten die Zöllner nicht schlecht, als sie die Tauben auf den Scannerbildern erkannten.

Sie befreiten die Tiere umgehend aus dem Koffer und sorgten damit zunächst für Frischluftzufuhr. Da für die Tauben keinerlei Papiere vorlagen, ordnete das zuständige Veterinäramt eine Quarantäne nach dem Tierseuchenrecht an.

"Angesichts dieser Einfuhr verkommt der Slogan auf den Transportboxen ´Vögel lieben, pflegen, züchten´ zur bitteren Satire", so Michael Walk, Pressesprecher des Hauptzollamts Düsseldorf.

Für den Einführer wird dieser Fall noch ein Nachspiel haben. Auf ihn kommen Kosten in vierstelliger Höhe zu.

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