Polizei: Wenig kriminelle Flüchtlinge

Polizei: Wenig kriminelle Flüchtlinge

Die Arbeitsgruppe Zuwanderung des Kriminalpräventiven Rates in Düsseldorf (KPR) hat sich aktuell mit der Einschätzung der Düsseldorfer Polizei zur Lage im Kriminalitätsbereich im Zusammenhang mit den Flüchtlingsunterkünften beschäftigt.

Das Ergebnis ist unauffällig.

Demnach haben nämlich die Einsatzzahlen der Polizei abnehmende Tendenz. Ein Einsatzschwerpunkt lässt sich nicht erkennen. Gemessen an den Gesamteinsätzen in Düsseldorf spricht die Polizei von einer entspannten Lage im Bereich der Flüchtlingsunterkünfte.

Diese Einschätzung der Düsseldorfer Situation wird auch vom städtischen Ordnungs- und Servicedienst bestätigt. Bei der Kriminalitätsentwicklung sind keine signifikanten Veränderungen zum Vorjahr erkennbar.

Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch: "Wir gehen davon aus, dass insbesondere die gute Unterbringungs- und Betreuungssituation in den Flüchtlingsunterkünften zu dieser positiven Zwischenbilanz beigetragen hat. Selbst bei unseren eher schwierigen Unterkünften wie der Uni-Sporthalle und der Messehalle können wir mit einem gezielten Belegungsmanagement Konfliktpotenzial minimieren."

In der Arbeitsgruppe "Zuwanderung" des KPR sind neben der Flüchtlingsbeauftragten, die Geschäftsstelle des Kriminalpräventiven Rates, das Amt für soziale Sicherung und Integration, die Kommunale Ausländerbehörde, das Ordnungsamt, die Polizei Düsseldorf, und die Wohlfahrtsverbände, die sich bei der Flüchtlingsbetreuung engagieren.

(City Anzeigenblatt Duesseldorf)
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