Planungen für die Fußball-EM 2024 laufen bereits „Chance nutzen“

Am vergangenen Mittwoch gab Bundestrainer Jogi Löw seinen Kader für die Fußball-EM 2021 ab 11. Juni bekannt. Ein Akteur der Fortuna ist erwartungsgemäß nicht dabei. Aber in Düsseldorf denkt man teilweise auch schon drei Jahre weiter.

 Im September 2017 freuten sich Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Ex-OB Thomas Geisel und Martin Ammermann, heute Prokurist D Live/ Sports (v. l.), über den nationalen EM-Zuschlag. Ein Jahr später bestimmte die Uefa Deutschland als Ausrichter. Foto: Archiv/ Stadt

Im September 2017 freuten sich Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Ex-OB Thomas Geisel und Martin Ammermann, heute Prokurist D Live/ Sports (v. l.), über den nationalen EM-Zuschlag. Ein Jahr später bestimmte die Uefa Deutschland als Ausrichter. Foto: Archiv/ Stadt

Foto: Archiv

Denn dann startet die Fußball-Europameisterschaft EURO 2024. Die Landeshauptstadt ist neben Berlin, München, Stuttgart, Hamburg, Köln, Leipzig, Dortmund, Gelsenkirchen und Frankfurt am Main einer der zehn Austragungsorte des Turniers, das vom 14. Juni bis zum 14. Juli  stattfinden wird.

24 Mannschaften spielen dann in insgesamt 51 Spielen ihren Europameister aus, mit bis zu 2,5 Millionen Fans in den Stadien und mehreren Milliarden TV-Zuschauern. Im Frühjahr 2022 werden die konkreten Spieltermine für Düsseldorf bekanntgegeben, die Spielpaarungen erst nach der Gruppenauslosung Ende 2023.

Trotzdem laufen bereits die Planungen für das 30-tägige Fußball-Event, etwa für die Fan-Zonen und die erwarteten 1.000 Volunteers. In allen Bereichen wird Nachhaltigkeit einen besonderen Stellenwert einnehmen. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Eine nachhaltige EM heißt für uns vor allem Zeit und Geld in Projekte zu investieren, von denen Düsseldorf langfristig profitieren kann. Das Turnier bietet Chancen für unsere Stadt – nutzen wir sie!“ Stadtdirektor und Sportdezernent Burkhard Hintzsche: „Es geht um mehr als lediglich ‚ein paar Fußball-Länderspiele‘ – es geht um die Ausrichtung eines internationalen Mega-Sportevents.“

Besonderes Augenmerk gelte dabei auch der regionalen Zusammenarbeit: Die geografische Lage Düsseldorfs in NRW und die gute Infrastruktur der Stadt führe dazu, dass die Planungen und die Maßnahmen nicht an der Stadtgrenze aufhören können. Im Gegenteil: NRW werde mit vier Spielorten zum Hotspot der Fanströme und Düsseldorf zur zentralen Transit-Zone in der Rhein-Ruhrachse für Teams, Delegationen und Fans, die auch in die anderen Städte wollen.

„Wir planen eine Fan-Zone entlang des Rheins mit dem Rheinpark als zentrale Fläche. Auf dem Weg entlang zur Arena soll der schönste Fan-Walk Europas entstehen“, erklärt Thomas Neuhäuser, EURO 2024-Projektleiter der Landeshauptstadt, und ergänzt: „Wir werden eine erhebliche Anzahl an Volunteers für das Willkommen heißen an Flughafen, Hauptbahnhof, an zentralen Punkten, in den Fan-Zonen und in der City benötigen.“

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