1. Düsseldorf

Mathematik Doktoranden Heinrich Heine Universität Düsseldorf

Mathematik als „Schlüsselwissenschaft“ des Lebens - Heine-Uni lädt ein : In anderen Dimensionen

Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf präsentieren am 12. März ein vielfältiges Programm anlässlich der Feiern des zwei Tage später stattfindenden Internationalen Tages der Mathematik. Interessierte erfahren im Haus der Universität, was Mathematikerinnen und Mathematiker den ganzen Tag treiben und können sich in andere Dimensionen entführen lassen.

„Wir feiern die Vielfalt diese Naturwissenschaft, wollen zeigen, wie breit die mathematische Forschung in Düsseldorf aufgestellt ist und welch spannenden Probleme wir in der Forschung angehen“, sagt HHU- Professor Dr. Marcus Zibrowius, der die Aktionen koordiniert. „Mathematik ist eine Schlüsselwissenschaft, die in alle Bereiche unseres Lebens hineinwirkt.“ Er betont aber auch: „Mathematik ist Kulturgut. Sie hat einen Wert an sich.“

In einer Posterausstellung stellen Doktorandinnen und Doktoranden der Düsseldorfer Mathematik ihre Promotionsprojekte vor. Sie wollen mit Menschen ins Gespräch kommen und ihnen näherbringen, was mathematische Forschung heute bedeutet und welche Implikationen sie auch auf den Alltag haben kann.

Im Poster von Jan Hennig geht es beispielsweise um „enumerative Geometrie“, also das Studium möglicher Konfigurationen geometrischer Objekte. So geht durch zwei verschiedene Punkte genau eine Gerade. Aber wie viele Geraden schneiden vier vorgegebene Geraden im Raum?

  • Die Animation bietet einen Blick auf
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Einen direkteren Anwendungsbezug haben die Projekte von Niklas Hagemann und Leandra Zanger. Sie modellieren heterogen zeitvariierende Effekte in Auswahlexperimenten. Solche Auswahlexperimente werden insbesondere im Bereich der Marktforschung durchgeführt, um Kundenpräferenzen zu untersuchen.

Ein besonderes Highlight und einen amüsanten Einstieg in die Welt der Mathematik bietet der Animationsfilm „Flatland: The Movie“. Der beginnt in einer flachen Welt mit zweidimensionalen Bewohnern. Von dort wird der Bewohner Arthur Quadrat in die dritte Dimension entführt. Dies öffnet seine Augen für das Unvorstellbare und lässt ihn sogar nach einer vierten Dimension fragen – aber diese gibt es nun wirklich nicht, oder doch? Der Film basiert auf der 1884 von Edwin A. Abbott geschriebenen Satire „Flatland“.

Die Veranstaltung richtet sich auch an SchülerInnen (ab etwa zehn Jahren). Anmeldung nicht erforderlich.