Oberkasseler Verkehrsachse mit Anwohner-Ideen sechs Monate auf dem Prüfstand Luegallee: Tempo 30-Test ab Juni

Eine Testphase für Tempo 30 und einen breiten Radfahrstreifen auf der Luegallee nimmt Gestalt an. Der Probelauf soll mit einem umfangreichem Beteiligungskonzept begleitet werden. Letzteres soll unmittelbar nach dem Beschluss des Ordnungs- und Verkehrsausschuss (OVA) im April beginnen.

Die Visualisierung zeigt die zukünftige Situation auf der Luegallee. Tempo 30 soll die Lärmbelastung reduzieren, separate Radfahrstreifen die Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern verringern.

Die Visualisierung zeigt die zukünftige Situation auf der Luegallee. Tempo 30 soll die Lärmbelastung reduzieren, separate Radfahrstreifen die Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern verringern.

Foto: Projektschmiede

Einzelheiten zur Testphase auf der Luegallee wird die Stadtverwaltung in der Sitzung der Bezirksvertretung 4 am 22. März vorstellen. Ziel sei, so die Stadt,  die Aufwertung der Luegallee, um dort die Lebensqualität für die Anwohner nachhaltig zu verbessern und die Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern zu reduzieren. Vorgeschlagen wurde eine Probephase über sechs Monate. Diese beinhaltet die gleichzeitige Einrichtung von Tempo 30 und einem separaten Radfahrstreifen auf den jeweils rechten Fahrspuren  der Oberkasseler Hauptstraße.

„Die Testphase ist der erste Schritt bei der Entwicklung des übergreifenden Planungs- und Beteiligungskonzeptes für die Luegallee und den Belsenplatz“, erläutert Mobilitätsdezernent Jochen Kral. „Mit den verkehrlichen Anpassungen möchten wir gleich mehrere positive Effekte für die Luegallee testen und evaluieren.“

Im Rahmen der Testphase plane man eine umfangreiche Öffentlichkeitsbeteiligung, die die Menschen vor Ort, Gewerbetreibende und Verkehrsteilnehmer entlang der Luegallee, aber auch auf der Belsenstraße und der Düsseldorfer Straße mit einbeziehe und Ende April beginne. Anwohnerinnen und Anwohner können die verkehrliche Situation sowie die Aufenthaltsqualität auf der Luegallee beurteilen und Anregungen und Wünsche äußern. Katharina Metzker, Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement. „Ein zusätzliches Augenmerk soll auf den Schulwegverkehr gelegt werden.“

Einen Online-Fragebogen will man im Anschluss an den entsprechenden OVA-Beschluss in der Sitzung vom 26. April auf der Internetseite des Amtes für Verkehrsmanagement eingestellen. Der Bogen soll außerdem in die Briefkästen der Anwohner der Luegallee, der Belsenstraße und der Düsseldorfer Straße verteilt werden. Ergänzend dazu  sind voraussichtlich Mitte Mai Präsenzveranstaltungen vor Ort geplant, u.a. mit Anwohnenden, Gewerbetreibenden und den Schulen.

Bis Mitte Juni werden die Anregungen und Wünsche aus der Bevölkerung aufgenommen, nach Auswertung und Prüfung sollen diese in die Planung der Testphase einfließen, die dann noch im Juni begonnen werden kann.

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