Jugendbibliothek im KAP1 nach Teenager-Ideen gestaltet Chilliger Lese-Raum

In der neuen Zentralbibliothek im KAP1 wird es erstmals eine eigene Jugendbibliothek geben: Auf 200 Quadratmetern ist ein Raum zum Wohlfühlen entstanden - auch weil die Teenager eigene Vorstellungen einbringen konnten.

 Die Einrichtung haben die Jugendlichen selbst bestimmt - in einer Befragung haben sie sich vorab etwa bequemen Sitzmöglichkeiten gewünscht.

Die Einrichtung haben die Jugendlichen selbst bestimmt - in einer Befragung haben sie sich vorab etwa bequemen Sitzmöglichkeiten gewünscht.

Foto: Stdat Düsseldorf/Ingo Lammert

Die Einrichtung haben die Jugendlichen nämlich selbst bestimmt - in einer Befragung haben sie sich vorab gewünscht, dass die Regale an den Wänden verteilt werden und höher sind, als in der nebenan liegenden Kinderbibliothek. Auch der Wunsch nach bequemen Sitzmöglichkeiten wurde erfüllt: Sitzplätze mit Sofa, ein Stehtisch mit Barhockern und Sitzstufen laden zum Entspannen ein.

 Die Abteilung bietet Präsentationsmöglichkeiten und eine ausgesuchte Sammlung an Jugend- und Hörbüchern ab 13 Jahren. In den beiden Schülercentern direkt in der Nachbarschaft in der Kinderbibliothek (bis einschließlich Klasse 8) und vor der Jugendbibliothek (ab Klasse 9) gibt es zudem zahlreiche Lern- und Abiturhilfen für alle.

 Zukünftige Zielgruppen der neuen Jugendbibliothek sollen sowohl die verschiedenen Einrichtungen der Jugendarbeit als auch die Gaming- und Cosplay-Communities werden. Gemeinsame Aktionen und offene Gaming-Angebote auf unterschiedlichen Konsolen sowie das Live-Streaming von Spiele-Events legen einen besonders starken Fokus auf den Gamingbereich, so Stephan Schwering, Leiter der Zentralbibliothek, und Medienpädagogin Svenja Kersting. Zudem würden regelmäßige Treffen zum Testen und Bewerten neuer Spiele angestrebt und zahlreiche vielfältige Workshops zu den Themen Gaming, Coding und Programmieren angeboten. Auch regelmäßige Veranstaltungen zum Thema Virtual Reality seien geplant.

 Darüber hinaus sollen die Jugendlichen mit einem eigenen TikTok-Kanal erreicht werden und so eine eigene jugendliche Bibliothekscommunity aufbauen. Über den Account, der ab sofort besucht werden kann, könnten analoge und digitale Angebote für Jugendliche effektiv verbunden werden. 

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