Düsseldorf: Kinder.Flughafen.Fest erstmals auf der Galopprennbahn

Ihr Kinderlein kommet : Das Kinder.Flughafen.Fest erstmals auf der Galopprennbahn

Am 2. September feiert der Düsseldorfer Flughafen mit seinem alljährlich stattfindenden "Kinder.Flughafen.Fest" eine Premiere. Das Fest findet nämlich zum ersten Mal auf der Galopprennbahn Grafenberg statt.

Neben einem umfangreichen Bühnenprogramm werden viele Aktionen für die ganze Familie geboten. Der Düsseldorfer Kinderliedermacher Volker Rosin wird auch dabei sein. jetzt! Düsseldorfer Anzeiger am Wochenende hat mit ihm gesprochen.

Herr Rosin, Sie sind ja schon häufiger beim "Kinder.Flughafen.Fest" aufgetreten. Macht Ihnen diese Veranstaltung besonders viel Spaß?
Ja, das mache ich bestimmt schon seit zehn Jahren und jedes Mal ist die Vorfreude groß, denn ich kann mir dort sehr viel Zeit für meine Fans, die Kinder, nehmen. So gebe ich nach meinem Auftritt immer ausgiebig Autogramme, stehe für Fotos zur Verfügung und unterhalte mich mit Kindern und Eltern.

Was ist dieses Jahr das Besondere für Sie?
Der Standort auf der Galopprennbahn ist deutlich größer, es gibt viel mehr Attraktionen, das ist sicher etwas Besonderes und toll für die Familien. Und für mich ist das Besondere, dass ich natürlich mein neues Lied "Mama Laudaaa" mit im Gepäck habe. Der Song ist ja der Sommerhit dieses Jahres und ich habe eine Kids-Version geschrieben. Die Kinder sind ganz begeistert, das freut mich sehr.

Sie geben im September in Düsseldorf noch zwei weitere Konzerte, zudem ist der Tourkalender ziemlich ausgefüllt. Ist das nicht anstrengend?
Wir sind natürlich viel unterwegs, ich gebe im Jahr etwa 100 Konzerte, dazu kommen einige Fernsehauftritte. Aber es ist nicht wirklich anstrengend. Ich bin sehr, sehr dankbar für meinen Beruf, betrachte ihn überhaupt nicht als Arbeit, sondern empfinde Freude und Spaß. Zudem ist meine Frau Simone bei den meisten Konzerten dabei, denn sie betreut unseren Fanshop. So bleibt uns auch immer genügend Zeit für einander.

Sie machen inzwischen seit mehr als 40 Jahren Musik für Kinder. Wie sind Sie eigentlich auf die Idee gekommen?
Ich habe nach der Schule eine Ausbildung zum Erzieher absolviert und war damals in NRW übrigens erst der zweite männliche Erzieher überhaupt. Und weil in unserer Familie schon immer Musik gemacht und gesungen wurde, habe ich eines Tages meine Gitarre mit in den Kindergarten genommen und mit den Kleinen gesungen. Den Kindern hat das gefallen, deshalb habe ich irgendwann angefangen, eigene Lieder zu schreiben und mich dann als Kinderliedermacher selbstständig gemacht.

War das nicht schwierig?
Doch natürlich, in der Anfangszeit war es nicht leicht, ich habe nur wenig Geld verdient. Aber ich hatte damals ja noch keine Familie und brauchte nicht viel. Wichtiger als der Verdienst war es mir, glücklich und zufrieden zu sein.

Was ist denn für Sie das Schönste an Ihrem Beruf?
Das sind sicher die Live-Auftritte, denn sie geben den Fans und mir die Möglichkeit, eine persönliche Beziehung miteinander aufzubauen. Kinder sind übrigens das härteste Publikum der Welt, sie sind sehr sprunghaft und langweilen sich schnell. Es ist also wichtig, dass der Funke sofort überspringt und ich sie mitreißen kann. Das ist auch heute noch jedes Mal aufs Neue eine große Herausforderung.

Sie lieben Kinder und den Umgang mit ihnen — sicher auch einer der Gründe, Anfang letzten Jahres eine Stiftung zu gründen.
Ja, das stimmt. Ich bin sehr dankbar und auch ein wenig stolz, schon seit so langer Zeit die Familien und Kinder mit meiner Musik begleiten und begeistern zu dürfen. Deshalb möchte ich nun etwas zurückgeben und habe die Stiftung gegründet, um Kinder, die etwa aus sozial schwachen Familien stammen, mit Musikprojekten zu fördern und zu unterstützen.

2.9., 11 bis 18 Uhr, Kinder.Flughafen.Fest, Galopprennbahn, Rennbahnstr. 20, Düsseldorf

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