Tischtennis Borussia Düsseldorf Champions League Roskilde

Timo Boll & Co. besiegen Roskilde auch im Rückspiel mit 3:2 : Borussia im Halbfinale der Champions League

Tischtennis-Rekordmeister Borussia Düsseldorf hat das Halbfinale in der Champions League erreicht. Nach dem 3:0-Hinspielsieg gewann der fünfmalige Champion auch das Rückspiel gegen Roskilde BTK (Dänemark) mit 3:2.

Das Weiterkommen war schnell gesichert. Bereits im ersten Spiel machte Ricardo Walther gegen den früheren Borussen Michael Maze mit einem souveränen 3:0 den Einzug in die Vorschlussrunde perfekt. Dabei boten die beiden mit exzellenten Ballgefühl ausgestatteten Athleten den 1100 Zuschauern im restlos ausverkauften ARAG CenterCourt spektakuläre Ballwechsel.

Doch die Gäste aus Dänemark dachten nicht dran, sich kampflos geschlagen zu geben. Zhai Yujia glich durch ein schnelles 3:0 gegen Anton Källberg aus. Für die erneute Führung sorgte Timo Boll, diesmal an Position drei aufgestellt, gegen den 39-jährigen Bojan Tokic. Obwohl der Slowene früher nicht zu den Lieblingsgegnern des frisch gekürten Europe Top 16-Siegers zählte, siegte Boll deutlich mit 3:0.

Der in der Pause für Walther eingewechselte Kristian Karlsson konnte den Mannschaftssieg danach nicht perfekt machen. Auch er unterlag Zhai Yuji mit 0:3, was die Zuschauer ein weiteres Mal in den Genuss eines Spiels von Maze brachte, der aber auch gegen Källberg den Kürzeren zog und mit 1:3 unterlag.

Stimmen zum Spiel:

Andreas Preuß, Manager Borussia Düsseldorf: „Wir freuen uns natürlich über den Einzug ins Halbfinale. Schade, dass wir uns etwas schwer getan haben. Die Kulisse war großartig, denn obwohl unser Weiterkommen ja schon sehr wahrscheinlich war, waren wir ausverkauft. Aber Respekt vor Roskilde, die hier nicht einfach hingekommen sind um sich eine Niederlage abzuholen, sondern wirklich gewinnen wollten.“

Danny Heister, Cheftrainer Borussia: „Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird und waren froh, dass die Entscheidung über den Halbfinaleinzug schon im ersten Spiel gefallen ist. Danach war es natürlich schwer, die Motivation aufrecht zu erhalten und sich noch einmal zu pushen.“

Der Habfinalgegner entscheidet sich heute in der Begegnung zwischen UMMC (Russland) und Bogoria Mazowiecki (Polen). Die Polen hatten das Hinspiel mit 3:1 gewonnen.