Nachbarschaftsfest Ein Tag im Zeichen der Büdchen-Kultur

Nach zwei Jahren Pause wird der 7. Düsseldorfer Büdchentag am Samstag, 13. August, 14 bis 22 Uhr, wieder Menschen aus der Stadt aber auch aus ganz Deutschland nach Düsseldorf bringen.

 Beste Stimmung an den Büdchen ist am Büdchentag garantiert. Foto: André Symann/Düsseldorfer Büdchentag

Beste Stimmung an den Büdchen ist am Büdchentag garantiert. Foto: André Symann/Düsseldorfer Büdchentag

Foto: André Symann/Düsseldorfer Büdchentag

Angelockt von einem einzigartigen, über zehn Stadtteile verteilten Nachbarschaftsfestes, das den Fokus der Wahrnehmung auf die viel zu oft vernachlässigten Büdchen richtet.

In diesem Jahr nehmen mehr als 25 Büdchen an diesem Feiertag der rheinischen Büdchenkultur teil. Neben vielen altbekannten Büdchen gibt es in diesem Jahr auch einige Neuzugänge. So bespielt die Markthalle an der Jülicher Straße den gegenüberliegenden Münsterplatz mit Musik der Pop- und Techno-Newcomer Kyle Pearce, Thunder Bae und Goatchy.

In Flingern, an der Ecke Gerresheimer/Wetterstraße, findet ein DIY-Markt statt – mit musikalischer Unterstützung von Der Wolf, der 1996 mit dem Ohrwurm „Gibts doch gar nicht“ einen echten Sommerhit hatte. Für gewohnte Partystimmung sorgen dazu die Strandpiraten in Oberbilk, Callshop Radio am Hermannplatz und die Düsseldorfer Labels Candomblé und Themes for Great Cities im Pausenbrot an der Färberstraße. Ein Event für die ganze Familie steigt auf dem Friedensplätzchen. Dort treten die stadtbekannten Bands „The Happy Gangstas“ und „Heavy Gummi“ auf.

Daneben finden am Büdchentag aber auch noch viele kleinere Events statt. So gibt es ein nachbarschaftliches Hinterhoffest, andere Büdchen bieten Essen aus aller Welt, ein Pop-Up-Büdchen macht für einen Tag auf der Hoffeldstraße auf, die Uni-Klinik nimmt mit ihrer 10.000-Schritte-Aktion teil und das kleinste Museum der Welt von Sebastian Jung macht an vielen Büdchen Station, inklusive des kleinsten Museumshops der Welt.

Trotz der zweijährigen Pause war der „Düsseldorfer Büdchentag e.V.“ aktiv: Seit einigen Wochen liegt an vielen der teilnehmenden Büdchen, in Bars&Cafés sowie in Kultureinrichtungen der Stadt das Büdchen-Zine aus. Ein Magazin, das sich an die Zeitungskultur der Büdchen anlehnt, mit deren Inhalten spielt und sich mit allen Facetten der Büdchenkultur beschäftigt. 

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