Düsseldorf begeht am 27. Januar den Internationalen Holocaust-Gedenktag

Um 15 Uhr werden Oberbürgermeister Thomas Geisel und Dr. Oded Horowitz, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde, am Mahnmal für die Deportierten am ehemaligen Güterbahnhof Derendorf einen Kranz niederlegen und an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern.

Das Mahnmal (Marc-Chagall-Straße, Ecke Toulouser Allee, unterhalb der Jülicher Brücke), das an über 6.500 jüdische Menschen erinnert, die von dort aus deportiert wurden, war im April 2012 eingeweiht worden. Gemeindekantor Amnon Selig wird ein Trauergebet sprechen, weswegen männliche Teilnehmer gebeten werden, eine Kopfbedeckung zu tragen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Zeremonie teilzunehmen.

Von 16.30 bis 20.30 Uhr bietet die Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29, speziell für Lehrer und Lehrerinnen sowie weitere Multiplikatoren ein umfangreiches Informationsprogramm an. Die Dauerausstellung "Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus" wird durch die Kuratoren vorgestellt, das "Offene Archiv" und neue Workshops werden erläutert.

Über die breite Palette der pädagogischen Angebote geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Auskunft, ebenso werden Filme vorgeführt und einzelne Projekte aus der didaktischen Vermittlungspraxis präsentiert. Der Informations- und Lernabend wird in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. und der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf durchgeführt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

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