1. Düsseldorf

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Die Arena wird zum Impfzentrum : 2400 pro Tag

Ministerpräsident Armin Laschet und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn haben das künftige Impfzentrum Düsseldorf in der Merkur Spiel-Arena besucht und informierten sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller über die Vorbereitungen, den Aufbau und die Strukturen des Impfzentrums, das ab dem 15. Dezember einsatzbereit sein soll.

Perspektivisch sollen hier bis zu 2.400 Impfungen pro Tag verabreicht werden können. „Unsere Impfstrategie in NRW und das Impfen der Bevölkerung wird eine medizinische und logistische Herausforderung von historischer Dimension werden“, so Laschet. Die Umsetzung verlange einen engen Schulterschluss von Bund, Land und Kommunen. „Das hier in Düsseldorf entstehende Impfzentrum als eines von zunächst 53 Einrichtungen landesweit zeigt beispielhaft, wie gut und schnell die Kommunen arbeiten und sich auf diese Mammutaufgabe einstellen.“

Zulassung und Lieferung vorausgesetzt hofft Laschet, „noch vor Jahreswechsel mit den Impfungen gegen Corona beginnen zu können.“  Jens Spahn ergänzt: „Wir bereiten uns darauf vor, mehrere zehn Millionen Menschen innerhalb kürzester Zeit mit einem Impfstoff zu versorgen. Das bedarf genauer Planung und guter Organisation.“

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Das Arena-Impfzentrum entsteht auf rund 8.000 Quadratmetern und zwei Ebenen in und an der Merkur Spiel-Arena und gliedert sich in verschiedene Einheiten – Aufbereitungsbereiche, Anmeldung, Vorabaufklärungsbereiche, Warteräume, Impfbereiche. Die Kapazitäten können bei entsprechendem Bedarf auch erweitert werden. Zusätzlich sollen bis zu acht mobile Teams eingesetzt werden, um auch stationäre Pflegeeinrichtungen in Düsseldorf zu bedienen. 

„Bei der großen Herausforderung der Organisation der Impfungen gegen das COVID-19-Virus sehen wir uns als starker Partner von Bund und Land“, so Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. „Mit dem Impfzentrum in der Arena kommt unsere Stadt ihren kommunalen Aufgaben, nämlich Aufbau, Ausstattung und Organisation des Impfzentrums und mobiler Teams sowie Bereitstellung des nichtmedizinischen Personals (Anmeldung, Sicherheit) in besonderer Weise nach. Sollten sich darüber hinaus noch neue Anforderungen ergeben, werden wir auch auf diese schnell und effizient reagieren können.“

Das Land Nordrhein-Westfalen ist verantwortlich für den Gesamtprozess des Impfens einschließlich der Logistik für die Impfstoffe im Land und die Bereitstellung des Impfzubehörs (Spritzen, Kanülen). Dazu gehört unter anderem die Verteilung der Impfstoffe bis hin zu den Impfzentren vor Ort. Der Bund übernimmt die Beschaffung des Impfstoffs. Zudem erarbeitet die Ständige Impfkommission (STIKO) die Empfehlungen zur Indikation der Impfung, also Antworten auf die Frage, wer, wann und warum zuerst geimpft soll.

Der zur Verfügung stehende Impfstoff soll sukzessive allen Teilen der Bevölkerung freiwillig zur Verfügung stehen, zunächst in der Phase der anlaufenden Impfstoffproduktion vor allem vier Gruppen: Bewohnern und Personal in stationären Pflegeinrichtungen, Personal in Krankenhäusern, medizinisch-pflegerischem Personal und mobilen vulnerablen Personen.