In diesem Jahr wird das Engagement sichtbar gemacht, das dazu beiträgt, Armutsfolgen abzumildern und das „Dabei sein“ zu ermöglichen.
Das erste der 17 internationalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen ist, Armut in all ihren Formen zu beenden (SDG 1). Auch in einer relativ wohlhabenden Stadt wie Düsseldorf sind die Auswirkungen von Armut spürbar, etwa durch geringere Bildungschancen, gesundheitliche Belastungen und eingeschränkte gesellschaftliche Teilhabe.
Zahlreiche Initiativen, Vereine und Einzelpersonen setzen sich in Düsseldorf dafür ein, diesen Folgen entgegenzuwirken. Dieses Engagement rückt der Zukunftspreis 2026 in den Fokus. Bewerben können sich wirkungsvolle, innovative und kreative Initiativen, die beispielsweise Menschen in prekären Lebenslagen begleiten und ermutigen, Bildungswege fördern oder einfach dabei unterstützen, den Alltag besser zu bewältigen und Perspektiven zu eröffnen.
Seit dieser Woche bis 17. Mai können sich alle bewerben, unabhängig davon, ob sie sich privat, in einem Verein, in einer Freizeit- oder Bildungseinrichtung, in einem Unternehmen oder in einer anderen Organisation engagieren.
Der Zukunftspreis ist mit insgesamt 7.000 Euro dotiert und wird auf drei Finalistinnen beziehungsweise Finalisten aufgeteilt. Neben der Chance auf ein Preisgeld bietet die Teilnahme zusätzliche Sichtbarkeit, neue Kontakte und Impulse für Kooperationen.
Der Zukunftspreis 2025 ging übrigens an das Start-up rh:ool yarn. Gründerin Frieda Feld nutzt die Wolle der Schafe auf den Rheinwiesen und setzt damit einen Anreiz für deren dauerhafte Beweidung, die zur Förderung der biologischen Vielfalt beiträgt.