Regelschmerz, Endometriose, Uniklinik

Vortrag im Universitäts-Klinikum : Starke Regelschmerzen müssen nicht sein

Schmerzen während der Regel kennen viele Frauen. Wenn die Schmerzen jedoch die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, kann das auf eine gynäkologische Erkrankung hinweisen: Endometriose.

Nach Expertenschätzungen leiden in Deutschland 10 bis 15 Prozent aller Frauen im Alter zwischen 15 bis 50 Jahren unter Endometriose. Von der chronischen Erkrankung sprechen Mediziner dann, wenn sich „versprengtes“ Gebärmuttergewebe außerhalb der Gebärmutter meist im kleinen Becken ansiedelt und dort während der monatlichen Regelblutung zu Schmerzen und anderen Beschwerden führen kann.

Schätzungsweise rund 40.000 Frauen in Deutschland erkranken jedes Jahr neu an Endometriose. Bis die Erkrankung diagnostiziert wird, vergehen hierzulande jedoch nach wie vor durchschnittlich sechs Jahre.Darum ist Aufklärung wichtig!

Unter dem Motto „Schmerzhafte Tage? Nicht die Regel!“ laden deshalb die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) gemeinsam mit der Europäischen Endometriose Liga e.V. zu einer Informationsveranstaltung am 16. Oktober ab 18 Uhr ein. Im Mittelpunkt der moderierten Expertenrunde, in der u. a. Prof. Dr. med. Tanja Fehm, Direktorin der Universitätsfrauenklinik, als Referentin auftritt, stehen Fragen rund um Ursachen, Diagnose und Therapie der Endometriose. Betroffene Frauen berichten zudem über ihre Erfahrungen.Eintritt frei – keine Anmeldung erforderlich.

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