Düsseldorfs SPD hält 29 €-Ticket für möglich „Es ist noch viel zu tun“

Die Düsseldorfer SPD glaubt, dass auch in der Landeshauptstadt ein 29 Euro-Ticket eingerichtet werden kann. Eine kleinere NRW-Stadt diene dabei als Vorbild...

 Die Düsseldorfer SPD sieht noch mehr Spielraum bei der Preisgestaltung der ÖPNV-Tickets.

Die Düsseldorfer SPD sieht noch mehr Spielraum bei der Preisgestaltung der ÖPNV-Tickets.

Foto: bundesregierung.de

Seit Monatsbeginn ist das 29-Euro-Ticket für Münster gültig. Der Stadtrat dort hat beschlossen, eine günstigere Fahrkarte für die Nutzung in der westfälischen Stadt anzubieten. Für die SPD-Ratsfraktion in Düsseldorf zeigt dies, „dass auch in Düsseldorf noch dringend Fortschritte im Hinblick auf moderne Ticketstrukturen für alle gemacht werden müssen.“

Die Co-Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion und Mitglied im Ordnungs- und Verkehrsausschuss, Sabrina Proschmann, sagt: .„Das 9-Euro und auch das 49-Euro -Ticket waren und sind eine Revolution im System unseres Nahverkehrs, die beide gut angenommen worden sind. Endlich haben wir die komplizierten und teuren Wabensysteme überwunden. Dies ist eine große Chance für eine Pendelndenstadt wie Düsseldorf. Nun müssen wir die Gelegenheit nutzen, ein modernes Ticketsystem für alle gemeinsam zu entwickeln.“

Dafür hätte die SPD-Ratsfraktion von den NRW-Regierungsparteien im Land jedoch abgelehnte Forderungen eingebracht:

·- Einführung eines landesweiten Tickets für 29 Euro  

 - Einführung eines bundesweiten Tickets für 29 Euro für Studierende und Azubis  

·- Einführung eines bundesweiten Tickets für 19 Euro für Sozialticketberechtigte

·- Einführung eines bundesweiten kostenlosen Tickets für Schüler:innen

„Unserer Meinung nach ist noch viel zu tun. Komplizierte Tarifstrukturen sorgen für eine finanzielle Ungleichbehandlung“, fügt Sabrina Proschmann an. „Zudem müssen wir uns Gedanken machen, wie nicht pendelnde Menschen eigentlich den ÖPNV nutzen und wie wir ihre Bedürfnisse in den Ticketstrukturen widerspiegeln.“ Sollten Menschen, die nur NRW-weit mobil sind, nicht weniger zahlen als 49 Euro? Und: Was sei mit Fragen der Übertragbarkeit, was zum Beispiel ein Teilen des Bärentickets ermöglicht hätte? „Damit haben RentnerInnen entscheidend Geld gespart.“

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