Katholisches Kaffeebüdchen in Fahrt gekommen Unter Menschen

In großen beigefarbenen Lettern prangt es einladend auf der Seite des dreirädrigen Kaffeemobils: „Haben Sie den Kaffee auf? Dann sprechen sie mit uns.“ Mit dem neuen „Katholischen Kaffeebüdchen“ will die Kirche zu den Menschen auf Festen, Events oder Marktplätzen kommen.

 Stadtdechant Frank Heidkamp, Geschäftsführerin Beate Plenkers-Schneider und Karl-Heinz Blum (v. l.) vorm neuen Kaffeemobil.

Stadtdechant Frank Heidkamp, Geschäftsführerin Beate Plenkers-Schneider und Karl-Heinz Blum (v. l.) vorm neuen Kaffeemobil.

Foto: Sabine Polster

„Wir möchten mitten unter den Menschen sein und sehen, was sie für Fragen haben. Wir wollen auf diesem Wege auch die erreichen, die nichts mit Kirche zu tun haben, und mit ihnen ins Gespräch kommen. Und wie geht das besser als bei einer guten Tasse Kaffee“, sagt Stadtdechant Frank Heidkamp.

Das „Katholisches Kaffeebüdchen“ ist in Form einer funkelnagelneuen dreirädrigen Ape unterwegs. Das in den Farben Weinrot und Beige gestaltete Gefährt fährt elektrisch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 bis 45 Stundenkilometern durch Düsseldorf. Klimafreundlich ist es unterwegs – anders als die ursprünglich knatternden Zweitakter, die man aus den engen Gassen Italiens kennt.

Von der ersten Idee bis zu Umsetzung hat es zweieinhalb Jahre gedauert. „Wir haben lange gesucht, bis wir eine passende Firma in Italien gefunden haben, die die Ape als E-Mobil baut“, so der Stadtdechant, der eine Vorliebe für Piaggio hat und früher selbst mit einem Roller unterwegs war. Außen ein echter Italiener, innen drin steckt deutsche Technik: Das Grundmodell der Ape wurde in Turin gebaut. Mit viel Fleiß und Liebe hat das Team der Blum Vending KG in Reisholz die Ape mit allen technischen Raffinessen ausgestattet. Waschbecken, Kühlschrank und professionelle Kaffeemaschine auf der einen Seite, Batterie, Sicherungskasten, Wassertank, Filter und Abwassertank hinter einer Holzverkleidung auf der anderen Seite. „Die Ape kann zweieinhalb bis drei Stunden komplett autark betrieben werden“, so Karl-Heinz Blum. Hinzu kommt eine Rückfahrkamera, so dass das dreirädrige Mobil sich sicher manövrieren lässt. 40.000 Euro hat das Gefährt gekostet.

Kirchengemeinden, Einrichtungen und Verbände können die Ape für Aktionen bei der Stadtkirche ausleihen. Die ersten Einsätze hat das „Katholische Kaffeebüdchen“ bei der Nacht der Museen am Samstag, 27. April, vor dem Maxhaus. Für Mittwoch, 1. Mai, hat die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) die Ape für das DGB-Fest ausgeliehen.

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