Radverkehrsanschluss an die Oberkasseler Brücke Ampel für Radweg-Knoten Hofgartenrampe

Kurz nach Eröffnung des Radwegs am Joseph-Beuys-Ufer hat die Stadt die Anschlussplanung für die Hofgartenrampe vorgestellt. Der Abschnitt soll als Verlängerung der Oberkasseler Brücke die linksrheinischen Stadtteile mit der Altstadt verbinden. Geplant ist der Baustart für Mitte 2022.

 So soll künftig der Radweg-Anschluss an der Hofgartenrampe aussehen.

So soll künftig der Radweg-Anschluss an der Hofgartenrampe aussehen.

Foto: Stadt Düsseldorf

„Auf der Oederallee soll beidseitig der Radfahrstreifen aus der Anschlussplanung ‚Joseph-Beuys-Ufer‘ bis zum Knotenpunkt mit der Hofgartenrampe in Richtung Osten fortgesetzt werden“, erläutert Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement. „Der anschließende Knotenpunkt Hofgartenrampe und Oederallee wird im Zuge des Projektes umgebaut.“

Da es am Knotenpunkt in der Vergangenheit vermehrt zu Unfällen gekommen ist, sieht die Ausführungsplanung den Bau einer Ampelanlage vor, um die Sicherheit dort zu erhöhen. Innerhalb des Ausbaus der Mittelinsel mit einer Ampelanlage, werden Detektoren eingebaut, die zukünftig dem Radverkehr, soweit möglich, Vorrang gewähren sollen.

Der östliche Fahrstreifen der Hofgartenrampe soll zukünftig als Rechtsabbieger in die Oederallee genutzt werden. Somit führt ein Fahrstreifen geradeaus auf die Oberkasseler Brücke. Im weiteren Verlauf der Hofgartenrampe in Richtung Süden ist im Seitenraum ein Zweirichtungsradweg geplant, der getrennt zum Gehweg verläuft. Aufgrund der fehlenden Flächen im Seitenraum und der Vermeidung des Eingriffs in den Hofgarten reduziere sich geringfügig die Fahrstreifenbreite des Kraftfahrzeugverkehrs. Das Längsparken entlang des Hofgartens entfällt. Der geplante Zweirichtungsradweg kann laut Stadt auf einem Großteil der Strecke eine Breite von 3,20 Meter aufweisen und entspricht mit dem roten Asphalt dem neuen, hohen Standard der Radwegeplanung. Zur Erhöhung der Sicherheit und um das regelwidrige Parken entlang der Hofgartenrampe zu verhindern, würden Poller zwischen dem Radweg und der Fahrbahn gesetzt.

Iko Tönjes vom Verkehrsclub Düsseldorf ist dennoch mit der Planung nicht ganz einverstanden: „Wir finden es schlecht, dass eine Fahrverbindung in den Hofgarten nicht vorgesehen ist.  Wir gehen davon aus, dass auch in Zukunft einige Radverbindungen durch den Hofgarten unverzichtbar sein werden.“

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