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Ehrenamtliche Mitarbeit im Justizvollzug : Die Begleitung der Eingeschlossenen

2024 wird ein Einführungskurs für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Justizvollzug angeboten. Motto: „Eingeschlossen - Ausgeschlossen“.

„Im Mittelpunkt des Seminars steht die persönliche Standortsuche angesichts inhaftierter Menschen in unserer Gesellschaft“, sagt Brigitte Fey vom Katholischen Gefängnisverein Düsseldorf. „Straffällig geworden zu sein, ist ein Makel, der dafür sorgt, dass die Betroffenen meist sich selbst oder dem Staat überlassen bleiben.“

Der Kurs bereitet auf die persönliche Begleitung Inhaftierter vor (Erwartungen, Grenzen setzen, Verpflichtungen, Arbeit in der JVA und „draußen“ etc.). Darüber hinaus werden andere Möglichkeiten ehrenamtlicher Mitarbeit im Katholischen Gefängnisverein (etwa Gruppenarbeit) vorgestellt. Vorkenntnisse sind keine erforderlich.

Fey: „In der JVA Düsseldorf sind Inhaftierte unterschiedlichster Nationalitäten und Religionen. Daher werden Menschen mit verschiedensten Sprachkenntnissen, Konfessionen und Nationalitäten gesucht.“ Der Kurs beginnt am 15. Januar 2024 und umfasst zehn Veranstaltungen, davon neun Abende jeweils montags von 19.30 bis 21 Uhr. Der letzte Abend ist der 18. März, am Rosenmontag, 12. Februar, findet kein Kursabend statt.

Bis auf einen Abend (Dienstag,  20.  Februar, der ab 17.45 Uhr in der Justizvollzugsanstalt Düsseldorf in Ratingen stattfindet), wird der Einführungskurs in der Beratungsstelle Gefangenenfürsorge, Kaiserswerther Str. 286, Telefon 0211/444200, oder per Zoom-Meeting durchgeführt. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom Katholischen Gefängnisverein Düsseldorf leiten ihn.