1. Düsseldorf

Die 20. Düsseldorfer Nacht der Museen am Samstag, 11. Juni, lädt ein.

Nacht der Museen : Unterm Mondlicht

Nach zweijähriger Corona-Pause lädt die 20. Düsseldorfer Nacht der Museen am Samstag, 11. Juni, wieder zu einem kunstvollen Abend im Mondlicht ein. Rund 40 Museen und Galerien öffnen zwischen 19 und 2 Uhr ihre Pforten und wollen ein Programm „voller Inspiration und Überraschungen“ präsentieren.

Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur und Integration: „Gut, dass die Nacht der Museen wieder dazu einlädt, die Düsseldorfer Kultur in ihrer ganzen Vielfalt kennenzulernen - inklusive der Möglichkeit, Urban-Street-Art und Performances an ungewöhnlichen Veranstaltungsorten zu erleben.“

Düsseldorfs Kulturreise unterm Mondlicht lädt auf Ausflüge von den Tiefen der Meere im Aquazoo bis auf die Spitze des Mount Everest im Polnischen Institut ein. Vorbei an Fragmenten der Pariser Nacht im Institut français, einem zehn Meter hohen Nachbau des New Yorker Guggenheims in Oberbilk und interdisziplinärer brasilianischer Kunst im K20.

Es öffnen sich die Türen eines Off-Space mit über 80 Ateliers und Ausstellungsflächen im ES365. Über 70 Street-Art-Künstlerinnen und -Künstler ziehen ein ins Hotel „friends“. Darüber hinaus können Werke von 190 regionalen und überregionalen Kunstschaffenden der Ausstellung „Die Grosse“ direkt von den Wänden von Kunstpalast und NRW-Forum gekauft werden. Im Rheinturm locken eine Fotoausstellung und der Blick über die Stadt. Nach dem Flanieren im Schloss Benrath lädt eine historische Straßenbahn zur Nostalgie-Fahrt.

  • Auf der Insel der Einsamkeit -
    Viele Shows und Spielorte -  das asphalt festival : Mit Seebühne
  • Die Ausstellung „Bodos Bootswerft“ lädt zum
    Auf der „Werft“ von Bodo dem Bootsbauer : Bootsbau im Schlossturm
  • eine der ältesten Aufnahmen im Stadtarchiv,
    Fotografischer Spaziergang durch die Historie der Stadt : Gegenüberstellung

Die weltgrößte Barbiepuppen-Sammlung in der Galerie Cebra kann ebenso wie eine Kammer mit unermesslichen Schätzen in der Basilika St. Lambertus bestaunt werden. Dabei dürfen Romantik und Revolution ebenso wenig fehlen wie Tattoo- und Glaskunst. Nachtfarbengewächse werden im Hafenkunstkino zu Kunstobjekten, Video-Mapping verwandelt die Brücke über dem Kunst- und Kulturstrand in ein bewegtes Kunstobjekt.

Die Besucherinnen und Besucher können  Selfies mit dem neuen digitalen Avatar im Goethe-Museum machen, selbst einen Trickfilm im Filmmuseum animieren, ihr eigenes Give-away im Theatermuseum drucken und sich an Workshops und Talks beteiligen.

Zu hören gibt es auch eine große musikalische Vielfalt – von klassischen Meisterwerken über starke Pop-Rocksongs bis hin zu experimentellen Soundinstallationen.

15 Euro kostet die Eintrittskarte für alle teilnehmenden Veranstaltungsorte, sie ist zeitgleich Fahrkarte für den Shuttle-Service (Busse und historische Bahnen), der alle teilnehmenden Häuser kostenfrei und im 10-Minuten-Takt miteinander verbindet. Bus-Knotenpunkt und zentrale Info-Station ist der Grabbeplatz in der Altstadt.