Spatenstich am neuen Rheinbahnhaus in Lierenfeld

Spatenstich am neuen Rheinbahnhaus in Lierenfeld

Mit einem gemeinsamen Spatenstich vollzogen die Vorstände Dirk Biesenbach und Klaus Klar den symbolischen Baustart für das neue Rheinbahnhaus in Lierenfeld auf einem Teilstück des ehemaligen Betriebshof-Parkplatzes an der Lierenfelder Straße.

Seit dem 4. Mai laufen die vorbereitenden Arbeiten, wurden Teile des Parkplatzes entfernt, werden die Baugrube und Versorgungsschächte ausgehoben. In ein paar Wochen folgt die Grundsteinlegung. Mit der Fertigstellung ist Ende 2016 zu rechnen, für Frühjahr 2017 ist der Umzug geplant.

Das neue Rheinbahnhaus ersetzt die Gebäude auf der Hansaallee 1 und 3 von 1973 und die Erweiterung von 1982. Nicht nur die Verwaltung zieht von Oberkassel nach Lierenfeld — später folgt ihr die Leitstelle, die zurzeit von der Heinrich-Heine-Allee aus operiert. Das Gebäude hat sechs Geschosse und bietet Platz für 385 Arbeitsplätze. Die Kosten für das Gesamtprojekt einschließlich des Umzugs der Leitstelle liegen bei rund 34 Mio. Euro.

Neben den Abstellanlagen, Werkstätten und Waschstraßen für Busse und Bahnen beherbergt das Lierenfelder Gelände jetzt schon Werkstätten des Gleis- und Fahrleitungsbaus, der Elektrik sowie die Werksärztin und die Arbeitssicherheit. Vom Zusammenführen ihrer Funktionsbereiche verspricht sich die Rheinbahn Synergien in Betrieb, Technik und Verwaltung.

Die Rheinbahn finanziert den Neubau durch den Verkauf zweier Grundstücke an der Hansaallee. Bereits 2014 erwarb die Bouwfonds Immobilienentwicklung GmbH, eine Tochter der niederländischen Rabo-Bank, das Areal des Parkplatzes. Am vergangenen Montag folgte der Verkauf des rund 10.000 Quadratmeter großen Verwaltungsgrundstücks an die Kölner Strabag-Real Estate GmbH, eine Tochter der Strabag und eine der führenden Projektentwicklungs-Gesellschaften in Deutschland und Europa. Sieben Interessenten hatten für das Grundstück des Rheinbahnhauses Angebote abgegeben. Der Verkauf erfolgte im Rahmen eines strukturierten Bieterverfahrens an den Meistbietenden.

Rheinbahn-Vorstandssprecher Dirk Biesenbach: "Der Gewinn aus dem Verkauf der Grundstücke an der Hansaallee geht in die Rücklage und trägt spürbar zur Stärkung unserer Kapitalstruktur bei. Noch in diesem Jahr beabsichtigen wir, das Innere unseres Schleifengrundstücks zu veräußern, da es die Stadt nicht benötigt. Die Wendeschleife bleibt aber in jedem Fall erhalten!"

Im Juli 2014 wurde das Gelände des Parkplatzes hinter dem Rheinbahnhaus an Bouwfonds verkauft, die in ganz Deutschland Wohnimmobilien realisiert und zuletzt Projekte an der Bachstraße in Bilk und an der Hallesche Straße in Gerresheim errichtet hat.

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