1. Düsseldorf

Nagelsweg Lohausen Allee Baumschädigungen

Allee-Bäume nach Trockenperioden und Brand geschädigt : Eschen für den Nagelsweg

54 Eschen konnten im Frühjahr 2010 mithilfe von Fördergeldern der Bezirksregierung aus dem Programm "100 Alleen" am Nagelsweg in Lohausen neu gepflanzt und somit eine neue Allee angelegt werden. Den Pfingstorkan "Ela" 2014 hat sie ohne große Schäden überstanden. Doch nun sind neun Bäume sehr stark geschädigt.

Eine Esche ist aufgrund der letzten beiden sehr trockenen Jahre abgestorben und konnte trotz intensiver Bewässerung nicht gerettet werden; acht weitere haben im Sommer 2018 bei einem Brand der trockenen Grasfläche Schäden erlitten. Diese neun Eschen werden nun mithilfe von Bäumen aus der städtischen Baumschule nachgepflanzt. Die restlichen 45 Bäume gedeihen weiterhin gut.

Um die Allee als Gesamtheit zu erhalten, werden zunächst die neun geschädigten Bäume entfernt. An ihrer Stelle pflanzt die städtische Baumschule in Zusammenarbeit mit der städtischen Landschaftspflegestation „Hexhof“ Eschen, die in den vergangenen Jahren in der städtischen Baumschule auf ihren Einsatz als Alleebäume vorbereitet wurden. Die Arbeiten sollen im Frühjahr durchgeführt werden, damit die Bäume noch die Bodenfeuchtigkeit des Winters für ihre Anwachsphase und den beginnenden Laubaustrieb nutzen können.

Die starke Schädigung der Bäume durch den Brand hat sich erst im Folgejahr deutlich gezeigt. Zwar haben die Bäume alle noch ausgetrieben, doch große Teile der Rinde waren am Stammfuß durch das Feuer abgestorben und blätterten ab. Da so auf einem großen Teil der Rindenfläche kein Stofftransport zu den Wurzeln mehr stattfinden kann, haben die Bäume langfristig keine Überlebenschance mehr.

Für die Allee wurde die Baumart „Esche“ gewählt, da dieser Baum typisch für die Hartholzauwälder im Auenbereich von Flüssen ist. Da die Bäume sehr groß werden, wurden sie im Abstand von zwölf Metern gepflanzt. Im Laufe der Zeit werden sie so wachsen, dass ihre Kronen den Weg mit ihrem Laubdach überdecken und beschatten. Im Übergang vom bebauten Gebiet zur freien Landschaft bilden sie ein gliederndes Element, das Erholungssuchenden auch den Weg in Richtung Rhein weist.