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Grüne wollen die „Solar-Offensive“ : Sonnenstadt

Die Düsseldorfer Grünen haben einen Maßnahmenplan vorgelegt, um Düsseldorf zur „Sonnenstadt“ zu machen.

Dazu gehöre unter anderem, dass alle städtischen Neubauten, sowie alle geeigneten Dächer der städtischen Gebäude und ihrer Töchter bis 2025 mit Photovoltaik-Anlagen (PV) ausgestattet würden, die Städtische Wohnungsgesellschaft zur Vorreiterin für Solarnutzung im Wohnungsneubau avanciere und die Beratung und Förderung von Solarenergie und Solarthermik für Gewerbe- und Industrieunternehmen und Sportstätten ebenso forciert würde, wie für Ein- und Zweifamilienhäuser und Balkone. Zudem soll in neuen Bebauungsplänen, städtebaulichen Verträgen und bei Verkauf oder Verpachtung von städtischen Grundstücken die Berücksichtigung von Solarenergie festgeschrieben werden.

„Die Klimakrise erfordert eine neue radikal realistische Politik“, sagt Sarah Löffler, Sprecherin der Jungen Grünen Düsseldorf und Kandidatin für den Stadtrat. „Wir sind die letzte Generation, die die Klimakatastrophe mit ihren desaströsen Folgen noch verhindern kann. Wir müssen jetzt handeln, um die Klimaziele von Paris zu erreichen.“

Reiner Priggen, Mitglied im Klimabeirat der Stadt Düsseldorf, Vorsitzender des Landesverband Erneuerbare Energien NRW und langjähriger Vorsitzender der Grünen im Landtag NRW ergänzt: „Wir haben heute schon alle Instrumente für eine schnelle Solar-Offensive. Die Stadt kann über Förderungen, Beratung und klare Vorgaben die Sonnenstadt möglich machen. Neben klassischen Anlagen geht es auch darum, die vielen Ölheizungen in Ein- und Zweifamilienhäusern durch Solaranlagen und beispielsweise Wärmepumpen zu ersetzen“.