Dreck-weg-Tag 2019: Wir gaben dem Dreck seinen Sack

Dreck-weg-Tag 2019 : Wir gaben dem Dreck seinen Sack

Mit ein paar Drecksäcken durch die Stadt ziehen? Aber sicher! Diesem Aufruf kamen am vergangenen Samstag zum Dreck-weg-Tag mehr als 11.000 Menschen nach.

Schulen, Kindergärten, Vereine, Betriebe, Privatpersonen und viele andere Gruppen zogen im Rahmen des Dreck-weg-Tages gemeinsam los, um Düsseldorf herauszuputzen.

Und es hat sich gelohnt: Rund 32 Tonnen Unrat schafften die fleißigen Helfer beiseite. Mit dabei war auch das Team des Düsseldorfer Anzeigers. Getreu dem Zitat „Dreck nicht Dreck sein lassen und mit beiden Händen aufräumen“ von Richard Wagner (deutscher Komponist, 1813 bis 1883), zogen wir unsere Arbeitshandschuhe an und gaben dem Dreck seinen Sack! Bewaffnet mit blauen Müllbeuteln befreiten wir das Rheinufer am „Paradiesstrand“ (an der Bremer Straße im Hafen) von Plastiktüten, Glasflaschen, Dosen, alter Kleidung und Schuhen.

Manch ein gefundener „Schatz“, Golfbälle, Sandschippen und anderes zurückgelassenen Spielzeug landete dann aber doch nicht im Müllsack, sondern in den Hosentaschen der Kinder.

Der Dreck-weg-Tag ist eine Initiative von Pro Düsseldorf, einem gemeinnützigen Verein, der von der Stadt, Unternehmen wie etwa der PSD Bank Rhein Ruhr als langjähriger Hauptsponsor und der Bürgerschaft getragen wird und es sich seit 1996 zur Aufgabe gemacht hat, Düsseldorf lebenswerter zu machen. Mit der Ausbeute und der rekordverdächtigen Teilnehmerzahl ist Ingo Lentz, erster Vorsitzender der Initiative, sehr zufrieden: „Die gute Resonanz zeigt, dass sich das Bewusstsein der Menschen verändert. Müllvermeidung und die Beseitigung davon rücken immer mehr in ihren Fokus.“

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