Neue Motive für Aufkleber auf Straßenpapierkörben - „Vielfraß“ im Einsatz Offensive bei der Sauberkeit

Die von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller initiierte „Stadtsauberkeitsoffensive“ wird nach Stadtangaben 2022 ausgeweitet. Ab sofort gibt es in den Stadtteilen neue Aufkleber auf den Straßenabfallbehältern und ein zusätzlicher Müllsauger Glutton (Glutton = englisch für „Vielfraß“) ist dort im Einsatz.

 Die neuen Aufklebermotive kommen jetzt in den Stadtteilen zum Einsatz.

Die neuen Aufklebermotive kommen jetzt in den Stadtteilen zum Einsatz.

Foto: Stadt Düsseldorf / Uwe Schaffme

„Die Stadtsauberkeit in Düsseldorf liegt mir besonders am Herzen“, betont Keller einmal mehr. „Daher haben wir bereits Ende 2020, gemeinsam mit den Fachämtern und der Awista GmbH, erste Projekte realisiert und seither stetig ausgebaut. Nun sollen neben den besonders frequentierten Gebieten der Altstadt, des Rheinufers und der Parkanlagen auch die Stadtbezirke gefördert werden.“ Am Kirchplatz in Friedrichstadt haben der Dezernent für Mobilität Jochen Kral – gemeinsam mit Peter Ehler, Geschäftsführer der Awista GmbH, und dem Bezirksbürgermeister Dietmar Wolf – neben dem neuen Müllsauger Glutton - vier neue Aufklebermotive für die Straßenpapierkörbe vorgestellt. Darauf wird speziell für das ordnungsgemäße Entsorgen von Zigarettenkippen und Hundekot geworben.

Das seien zwei Themen, die nach Anregungen aus der Bürgerschaft aufgegriffen worden seien. Die neuen Aufkleber werden, gemeinsam mit den bereits seit 2021 verwendeten Motiven, ab sofort auf insgesamt rund 1.000 Hängebehältern in allen zehn Stadtbezirken aufgebracht.

Seit Jahresbeginn 2022 sei zudem reihum in allen zehn Stadtbezirken ein eigens für die Stadtteilzentren angeschaffter mobiler Müllsauger im Einsatz. „Es gibt rund 6.200 öffentliche Abfallbehälter im öffentlichen Straßenraum, und ich möchte dafür werben, dass sie genutzt werden“, erklärte Jochen Kral als zuständiger Dezernent. „Zudem hat jeder dieser Behälter eine Aschervorrichtung, so dass wirklich keinerlei Anlass mehr besteht, die Kippen auf die Straße zu schnippen.“

„Auch Erfahrungswerte aus anderen Großstädten zeigen, dass es sich positiv auf die Stadtsauberkeit auswirkt, das Angebot an Straßenpapierkörben in den Blickpunkt zu rücken und für ihre Nutzung - gerade auch für die Entsorgung von Kippen und Hundekot - zu sensibilisieren“, führt Peter Ehler aus. „Mit dem Einsatz des Gluttons als Ergänzung zur regulären Straßenreinigung in den Stadtteilzentren können wir auch in Zeiten hoher Frequentierung Reinigungsleistungen erbringen, ohne die Passanten zu stören, zumal der Glutton seine Arbeit nahezu emissionsfrei verrichtet.“

Die rund 6.200 Straßenpapierkörbe werden nach eigenen Angaben von der Awista GmbH in der Regel im Rhythmus der für die jeweilige Straße festgelegten Straßenreinigung geleert. Da sie besonders durch Verpackungsabfälle beansprucht seien, würden Anzahl und Volumen kontinuierlich angepasst. Während etwa im Jahr 2017 stadtweit wöchentlich rund 24.900 Behälterleerungen vorgenommen wurden, seien es aktuell rund 28.800.

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