Erholungsgebiet für Mensch und Tier mit Eisvogelwand Neuer Weg

Die Südliche Düssel ist in den vergangenen Monaten auf einer Länge von 700 Metern zwischen dem Spaltwerk Höherhof und dem Sandträgerweg naturnah ausgebaut worden. Der erste Abschnitt ist nun fertiggestellt.

 Der neue Weg an der Südlichen Düssel lädt wasser- und naturnah zum Spazieren ein.   Foto: Stadtentwässerungsbetrieb

Der neue Weg an der Südlichen Düssel lädt wasser- und naturnah zum Spazieren ein. Foto: Stadtentwässerungsbetrieb

Foto: Stadtentwässerungsbetrieb

Der Weg, der am Wasser entlang führt, war pünktlich zu Ostern wieder geöffnet. Die Kosten der Baumaßnahme sind innerhalb des ursprünglich veranschlagten Kostenrahmens von 2,47 Millionen Euro geblieben. 80 Prozent der Kosten werden vom Land übernommen. Auch zeitlich wurde der gesteckte Rahmen unterschritten. Statt in 15 Monaten ist das Bauprojekt trotz des nassen Winters und schwierigen Bedingungen bereits in elf Monaten fertiggestellt worden. Die in Fließrichtung rechte Gewässerseite ist dicht bepflanzt und unter anderem als Rückzugsort für Tiere geplant worden. Die andere Seite ist offen, mit flachen Böschungen gestaltet und nur mit einzelnen Bäumen bepflanzt.

So ergibt sich vom Weg ein freier Blick auf den Fluss. Auch dort sollen sich ortstypische Pflanzen- und Tierarten ansiedeln können. In Ufernähe wurden hier beispielsweise Stauden angesät, die gut auf feuchten Böden wachsen.

Darüber hinaus enthält auch das Saatgut blütenreiche Kräuter.

Alle Flächen sind frisch eingesät. Damit sich alles gut entwickeln kann, ist es wichtig, dass sich Besucher ausschließlich auf dem Gehweg aufhalten. Die Südliche Düssel soll in diesem Gebiet ein erlebbares Gewässer werden, das an einigen Stellen auch direkten Zugang zum Wasser bietet.

Zwei weitere Highlights sind zum einen eine Eisvogelwand, für die kurz vor dem Sandträgerweg eine Steilwand angelegt wurde, und zum anderen ein Steinwall auf dem Hundeauslaufplatz. Dort wurde ein Lebensraum für wärmeliebende Tiere sowie für Pflanzen geschaffen, die auf steinigen, kargen Böden wachsen.

Außerdem bietet die Stelle Hundebesitzern einen windgeschützten Platz zum Verweilen. Zur Errichtung konnten Natursteine wiederverwendet werden, die bei der vorherigen Entfernung der Ufersicherung angefallen waren.

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