1. Düsseldorf

Schifffahrtmuseum Schlossturm Düsseldorf 40 Jahre nach Umzug

40 Jahre nach Umzug des Schifffahrt-Museums in den Schlossturm - eine Chronik : Ausstellung geht „vor Anker“

Vor 40 Jahren - im Januar 1984 - zog das SchifffahrtMuseum in den Schlossturm ein. Das Wahrzeichen und bedeutende Denkmal der Landeshauptstadt begrüßt jährlich bis zu 50.000 Menschen. Gefeiert wird das Jubiläum mit der Sonderausstellung „Vor Anker“ sowie besonderen Angeboten und Events.

Im Fokus der Sonderausstellung steht auch die Entscheidung des Umzuges an den neuen Standort, die öffentlich kontrovers diskutiert wurde. Dazu wurde in den Archiven von Stadtarchiv und Stadtmuseum sowie in den Unterlagen des Freundeskreises des SchifffahrtMuseums geforscht. Es fanden sich eine große Anzahl historischer Fotos und vor allem eine überraschend umfangreiche zeitgenössische Berichterstattung in den Medien. So tauchen Besucherinnen und Besucher in den Zeitgeist ein, der bei der Entscheidung und dem Zusammenkommen von Schlossturm und SchifffahrtMuseum vorherrschte.

Gleichzeitig verdeutlicht die Ausstellung, dass die Geschichte des Museums seit seiner Gründung von einem außergewöhnlichen bürgerschaftlichen Interesse und Engagement geprägt ist. Darüber hinaus finden sich unter den Exponaten unter anderem der originale „Goldene Schlüssel“, mit dem der damalige Düsseldorfer Oberbürgermeister Josef Kürten 1984 das Museum eröffnete, und eine Auswahl der Eintragungen in die Gästebücher, die einen Überblick über die vielfältigen Besuchserlebnisse ermöglichen. Zu den weiteren Highlights gehört ein zwei Meter großes Modell einer Staatenjacht des Kurfürsten Johann Wilhelm von Pfalz Neuburg, das 1936 Teil der ersten Ausstellung des Hauses war.

„Das SchifffahrtMuseum im Schlossturm ist eine 40-jährige Erfolgsgeschichte. Dass beide heute als Einheit gesehen werden, ist vor allem auch dem großem Engagement der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zu verdanken, die sich über Jahre für diese Lösung eingesetzt haben“, sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. „Der Weg dorthin und die weitere Entwicklung kann jetzt in der Ausstellung ‚Vor Anker‘ nachvollzogen werden.“