1. Düsseldorf

Rosenmontag Mottowagen Tilly Düsseldorf

Impressionen eines erneut bunten und brisanten Rosenmontagszuges 2024 : Polarisierende „Streitwagen“

Es sind Impressionen vom Düsseldorfer Rosenmontagszug 2024, Bilder, die erneut um die Welt gegangen sein dürften. Natürlich befeuert durch die politisch teils brisanten Mottowagen eines Jacques Tilly.

Rund um seinen, so meint er selbst, polarisierendsten „Streitwagen“ mit dem Titel „From Russia with Love“ gab es diesmal eine Premiere:

Das „KarNavalny Team der freien Russen“ vom Verein Freies Russland NRW durfte den Wagen begleiten.

Schluss mit der Maskerade - die AFD zieht blank.
Schluss mit der Maskerade - die AFD zieht blank. Foto: Pucks

Damit unterstützt die Organisation die Kritik an der Russisch-Orthodoxen Kirche, die den Krieg in der Ukraine befürworte, ihre eigenen Mitarbeiter unterdrücke und dem Staat als eine weitere Propagandaeinheit diene.

Jacques Tilly
Jacques Tilly Foto: Stat Düsseldorf/Michael Gstettenbauer
  • Der Toleranzwagen-Entwurf von Jacques Tilly.
    Der Toleranzwagen im Rosenmontagszug : Eine närrische Polonäse für den Frieden
  • Prinz Uwe I. und Venetia Melanie
    Jecker Endspurt mit Europa-Rekord und kürzerem Reitweg : Das Salz in der Suppe
  • Unterstützung im Wert von 5000 Euro : Der nächste Schritt für Düsseldorfer Bands

„Es war uns eine besondere Ehre, direkt beim Zoch dabei zu sein“, betont Yuri Nikitin, Vorstandsvorsitzender des Vereins. „Für viele Menschen in Deutschland sind diese Tatsachen nicht offensichtlich, umso wichtiger ist es, auch in dieser Form Aufklärung zu betreiben.“

Wagen der Düsseldorfer Räbbelche
Wagen der Düsseldorfer Räbbelche Foto: Stadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

Seit Januar 2024 gilt Freies Russland NRW als sogenannte „unerwünschte Organisation“, deren Tätigkeit in Russland verboten ist.

 Düsseldorfs Opern-Deal von CDU und SPD.
Düsseldorfs Opern-Deal von CDU und SPD. Foto: Pucks

„Für uns ist es eine Art Markenzeichen dafür, dass unsere Arbeit sichtbar und offensichtlich ‚unerwünscht‘ ist.

Das motiviert uns, weiter zu machen“, so Nikitin zur Entscheidung des russischen Justizministeriums.