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Die Grundlage der holistischen Zahnmedizin

Gesundheit : Die Grundlage der holistischen Zahnmedizin

Nicht nur den Mundraum betrachten bzw. untersuchen, sondern bei Diagnose und Behandlung auch den gesamten Körper berücksichtigen - darauf beruht die holistische Zahnmedizin.

Holistisch bedeutet ganzheitlich bzw. den Organismus als Ganzes zu sehen. Dementsprechend werden in der ganzheitlichen Zahnmedizin nicht nur die Zahnbeschwerden selbst, sondern auch körperliche und psychische Symptome untersucht. Wie dabei vorgegangen wird und welche Zusammenhänge zwischen oraler und allgemeiner Gesundheit bestehen, haben wir für Sie zusammengefasst.

Wechselwirkungen zwischen oraler und allgemeiner Gesundheit

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Dass die Ursache für viele akute und chronische Krankheiten im Mundraum liegt, davon geht die ganzheitliche Zahnmedizin aus. Man ist überzeugt, dass Befunde an den Zähnen und im Bereich des Kiefers die allgemeine Gesundheit beeinträchtigen können. Mit anderen Worten vertritt die holistische Zahnmedizin den Standpunkt, dass sich Beschwerden im Mundraum unmittelbar auf den gesamten Körper auswirken können. Wir haben für Sie einige Beispiele für Zusammenhänge zwischen oraler und allgemeiner Gesundheit aufgelistet. Diese resultieren aus aktuellen Forschungsergebnissen:

  • Liegen Parodontose (= nicht-entzündlicher Rückgang des Zahnfleisches) oder Parodontitis (= entzündlicher Prozess im gesamten Zahnhalteapparat) vor, kann das für ein erhöhtes Risiko von Kreislauferkrankungen sorgen. Auch Schlaganfälle und Frühgeburten sind bei diesen Befunden wahrscheinlicher.
  • Störungen des Kiefergelenks können Nacken-, Rücken-, sowie Kopfschmerzen verursachen
  • Chronische bzw. dauerhafte Entzündungen im Zahn- und Kieferapparat können dafür sorgen, dass die Leistungsfähigkeit des gesamten Körpers abnimmt

Naturheilkunde und biologische Medizin als Therapie-Ergänzung

Um den Patienten eine ganzheitliche zahnmedizinische Behandlung zu ermöglichen, beschränken sich holistische Zahnärzte nicht auf die klassische Schulmedizin. Zumeist kooperieren sie daher mit einem Netzwerk an Therapeuten und Ärzten aus anderen medizinischen Gebieten. Wir haben für Sie einige Beispiele aus der Naturheilkunde und biologischen Medizin zusammengefasst, die als ergänzende Verfahren eingesetzt werden.

Die Grundlage der holistischen Zahnmedizin
Foto: Pixabay/Bru-nO

Myofunktionelle Therapie

Die myofunktionelle Therapie wurde entwickelt, um Fehlfunktionen der Wangen-, Zungen-, Lippen- und Kaumuskulatur effektiv zu behandeln. So soll verhindert werden, dass daraus Fehlstellungen im Bereich der Zähne und des Kiefers resultieren.

Homöopathie

Leitgedanke der Homöopathie ist, dass sich ein Organismus immer optimal an alle „Widrigkeiten des Lebens“ anzupassen versucht. Daher unterstützen homöopathische Arzneien diesen Impuls. Sie sollen die Selbstheilungskräfte Betroffener anregen und den Körper gezielt stimulieren, diese zum Zweck der Heilung einzusetzen. Homöopathische Therapien arbeitet also nicht gegen das Krankheitsbild, sondern für die Heilung des gesamten Körpers.

 Phytotherapie

Die moderne Phytotherapie (griech. phyton: Pflanze; therapeia: Pflege) beinhaltet sowohl die Prävention (= Vorbeugung) als auch die Behandlung von Erkrankungen. Dabei werden Pflanzen bzw. deren Bestandteilen (z. B. Blüten, Blätter oder Wurzeln) verabreicht. In der Zahnheilkunde wird die Phytotherapie insbesondere zur Behandlung von Erkrankungen des Mund- und Rachenraumes angewendet - meistens in Form von Spülungen oder Lösungen. Mit den unterschiedlichen Pflanzenextrakten können Viren und Bakterien effektiv bekämpft werden. Zudem lässt sich eine Schmerzlinderung erzielen und auch Schwellungen klingen durch den Einsatz von Phytopharmaka ab.

Mundakupunktur

Nicht nur an den Ohrmuscheln oder an den Fußsohlen gibt es Reflexzonen, sondern auch im Mundraum. Es gibt in der Mundhöhle spezielle Punkte, die mit dem Gesamtorganismus in Verbindung stehen. Diese Wechselwirkung kann man zur Therapie nutzen, um eine ganzheitliche Befindlichkeitsverbesserung des Patienten zu erreichen. Das funktioniert so, dass der Therapeut mit einem gewissen Druck Areale abtastet und der Patient gibt an, welche Bereiche besonders empfindlich reagieren. Mit einer feinen Kanüle werden diese dann durch tupfende Bewegungen genau eingegrenzt. Anschließend werden die eingegrenzten Areale mit einigen Tropfen einer homöopathischen Tinktur angespritzt. So kann erzielt werden, dass diese Bereiche zukünftig weniger schmerzempfindlich sind.

Fazit

 Ziel der ganzheitlichen Zahnmedizin ist es letztlich, die Gesamtgesundheit der Patienten über die Mundgesundheit zu verbessern. So soll verhindert werden, dass sich Zahn- oder Kiefererkrankungen negativ auf andere Bereiche des Körpers auswirken. Der Patient soll durch die Kombination aus Schulmedizin und biologischer Zahnmedizin sowie Maßnahmen aus der Naturheilkunde eine allumfassende Therapie bekommen.