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Muttertag
Wie ist der Brauch entstanden?

Muttertag: Wie ist der Brauch entstanden?
1923 wurde in Deutschland das erste Mal offiziell der Muttertag gefeiert. FOTO: pixabay.com/akz-o
Wie jedes Jahr findet am zweiten Sonntag im Mai der Muttertag zu Ehren der Mütter statt. Diesen Tag wollen Kinder für ihre Mütter ganz besonders schön gestalten, um Danke zu sagen. Doch wie ist der Muttertag überhaupt entstanden?

Die amerikanische Frauenrechtlerin Anna Marie Jarvis gilt als Begründerin des Muttertags. Zum zweiten Todestag ihrer Mutter 1907 veranstaltete sie ihr zu Ehren einen Gottesdienst. Ein Jahr später organisierte Anna für alle Mütter einen solchen Gottesdienst mit dem Namen "Tag der arbeitenden Mütter".

Der Sinn des Feiertages war, die Leistungen der Mütter anzuerkennen und für die Rechte der Frauen zu kämpfen. Anschließend setzte sie sich dafür ein, dass ein offizieller Muttertag geschaffen wird. Am 8. Mai 1914 erklärte schließlich der Kongress der Vereinigten Staaten den zweiten Sonntag im Mai zum Muttertag.

In den unterschiedlichsten Ländern auf der Welt wird an einem Tag die Mutter geehrt und beschenkt. Besonders beliebt ist das Verschenken von Blumen.

Dies machten sich auch die Floristenverbände zunutzte und setzten durch, dass die Blumenläden in Deutschland am Muttertag geöffnet bleiben dürfen. Kinder schenken ihren Müttern gerne Selbstgebasteltes und Süßes wie Pralinen ist auch ein gern gekauftes Geschenk.

1923 wurde in Deutschland das erste Mal offiziell der Muttertag gefeiert, doch auch international verbreitet sich dieser Tag, wobei andere Länder andere Daten für diesen Tag gewählt haben.

So feiert man in Norwegen am 2. Sonntag im Februar, in Russland feiert man am 8. März den internationalen Frauentag. Spanien feiert bereits am 1. Maisonntag, in Frankreich hingegen erst am letzten Sonntag im Mai.

So verschieden das Datum für den Muttertag auch ist, so feiert man doch überall auf der Welt diesen besonderen Tag sehr ähnlich. Die Kinder überreichen ihrer Mutter Geschenke als Anerkennung und Dankbarkeit für ihre Liebe und Fürsorge.

(akz-o)