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Im zweiten Leben...

Im zweiten Leben...
Ex-DEG-Verteidiger Robert Sterflinger mit Requisiten seiner sportlichen Vergangenheit. Er wurde insgesamt neunmal Deutscher Eishockeymeister mit der DEG, Köln und Riessersee. FOTO: FB
Er war fünffacher Deutscher Eishockey-Meister mit der DEG! Er ist Leiter einer Versicherungsagentur in Benrath! Robert Sterflinger erzählt über zwei recht unterschiedliche Berufsleben... Von Frank Böhnke

25 Jahre im Leben des heute 52-jährigen Robert Sterflinger waren geprägt durch seinen Sport: Eishockeyspielen. Zunächst beim SC Riessersee in Bayern, wo er als achtjähriger Bub begann, dann im Wechsel zwischen dem Kölner EC und eben der Düsseldorfer EG, bei der der Nationalverteidiger mit 33 Jahren seine Karriere auch beendete.

Mit 33 haben die meisten Menschen schon unterschiedlich lange Jahre ihres Berufslebens hinter sich. Für Profisportler beginnt in diesem Alter die Zeit, um den Einstieg in eine außersportliche Berufskarriere zu organisieren. "Ich hatte damit schon begleitend während meiner Profizeit begonnen", erzählt er im Büro seiner Versicherungsagentur an der Benrodestraße, nachdem er sich fürs Foto noch einmal mit Schläger und Puck vorm Ex-Trikot positioniert hatte. "Mit einem Fernstudium der Betriebswirtschaftslehre an der Uni Hagen."

Nach einem vierjährigen Ausflug in die Bauwirtschaft fand Robert Sterflinger seinen Platz für das weitere Berufsleben gegenüber dem Benrather Rathaus. Hier ist er seit dem 1. Januar 2002 in der Allianz-Niederlassung als Generalvertreter mit weiteren neun Mitarbeitern inklusive seiner Frau Susanne aktiv.

Er zählt auf, welche Aspekte aus seiner sportlichen Profikarriere er für seine neuen beruflichen Anforderungen erfolgreich übernehmen konnte: "Das tägliche 'sich einstellen' auf die unterschiedlichsten Menschen, früher auf Mitspieler und Gegner, heute auf aktuelle oder potenzielle Kunden, das für den Umgang mit schwierigen Situationen notwendige Durchhaltvermögen, das Agieren als Teamplayer und nicht zuletzt eine gehörige Portion Disziplin."

Mit dem Einstieg bei der Versicherung setzte Sterflinger zudem eine Familientradition fort: Sowohl sein Vater, sein Onkel als auch sein Cousin waren oder sind auf diesem Feld aktiv - und immer bei der gleichen Versicherung.