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Saison mit vielen Fragezeichen Kreisliga A: die Gerresheimer Teams

Saison mit vielen Fragezeichen Kreisliga A: die Gerresheimer Teams
Zufrieden: TuS-Neuzugang Hakan Simsek ist mit vier Treffern bisher erfolgreichster Torschütze. FOTO: Peter Müller
Bereits ein Fünftel der aktuellen Saison ist in der Düsseldorfer Kreisliga A gespielt. In diesem Jahr scheint eine Prognose schwierig, welche Rolle die Gerresheimer Teams spielen werden – die Liga ist sehr ausgeglichen besetzt, was noch viele Überraschungen und Tabellenwechsel nach sich ziehen dürfte. Von Klaus Schröder

Äußerst unzufrieden ist man mit dem Auftakt im Lager der Sportfreunde Gerresheim. In seiner zehnten Saison sind die Sorgenfalten bei Trainer Werner Nowak derzeit besonders tief – aktuell hängt sein Team im Tabellenkeller fest und scheint nicht die Klasse zu besitzen, in absehbarer Zeit für den nötigen Befreiungsschlag zu sorgen. „Es ist irgendwie der Wurm drin. Trotz einer starken Vorbereitung und guten Trainingsleistungen fehlen uns die nötigen Ergebnisse. Trotz teilweise drückender Überlegenheit gehen wir viel zu selten siegreich vom Platz“, klagt der Coach. Einsatzbereitschaft und Wille würden stimmen, allerdings sei aus Neuzugängen und Restmannschaft noch kein funktionierendes Gefüge entstanden. Zudem fehlen durch viele Verletzungen die personellen Alternativen.

Deutlich besser, aber noch nicht optimal, läuft es beim TuS Gerresheim, der sich in den Top-Five etabliert hat. Der große Umbruch mit vielen neuen Spielern und einer starken Verjüngung im Team zeigt noch Spuren, es fehlt an Konstanz und Stabilität. Trainer Christian Schmitz will von seinen Jungs ehrlichen, sauberen und vor allem leidenschaftlichen Fußball sehen: „Das Team benötigt noch Zeit, um zu reifen. Dennoch haben wir einen starken Kader, der an guten Tagen in der Lage ist, jeden in der Liga zu schlagen. Gerne wollen wir oben mitspielen und möglichst schnell die 40-Punkte-Marke erreichen.“ Dabei legt Schmitz großen Wert auf Disziplin und Trainingsfleiß. Ein besonderes Lob hat der Coach für die Neuzugänge Henrik Raschl, Pierre Zilles und Hakan Simsek parat. Gut gefällt ihm der große Kader – denn nur mit Konkurrenz erzeuge man die nötige Leistungsbereitschaft.

(City Anzeigenblatt Duesseldorf)