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| Dieses Luftbild zeigt den Segelflugplatz an der Grütersaap. Das Gelände gehört mit dem Aaper Wald und dem Wildpark zu Düsseldorfs beliebtesten Ausflugszielen. Würde ein privater Investor das Land kaufen, wäre das Idyll für alle möglicherweise am Ende. Foto: privat |
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(schrö/ ho/ SP) Ist eines der größten Düsseldorfer Naherholungsgebiete in Gefahr? Hubelrath, Segelflugplatz: Das ehemalige Truppenübungsgelände wird von der Bundeswehr zum Verkauf freigegeben. Nun wollen Bürger verhindern, dass die Düsseldorfer ein kleines Paradies verlieren.
Segelflieger, Familien mit Kindern, Jogger und Hundebesitzer - sie alle genießen die grünen Höhen am Aaper Wald. Der Blick auf Ratingen ist spektakulär, der Aufenthalt hier oben hat Urlaubs-Qualität. Dieses große Landschaftsschutzgebiet wird verkauft. Von sieben Millionen Euro ist die Rede. Und es soll - so sagen Insider, private Interessenten geben. (Der Düsseldorfer Anzeiger berichtete) Ausverkauf der grünen Lunge? Die Düsseldorfer gehen auf die Barrikaden! Wolfgang Behrning setzt alles daran, ein Bürgerforum gegen den Verkauf der Flächen an Investoren auf die Beine zu stellen. Der 53-jährige Vorsitzende der Kulturfreunde Knittkuhl fasst den Stand zusammen: „Am 8. März wird das Presbyterium über unseren Antrag befinden, das Gemeindezentrum als Versammlungsort zur Verfügung zu stellen.“ Sollte das positiv ausgehen, „möchten wir auch gleich Leute zu dieser Veranstaltung einladen, die etwas zu sagen haben.“ Behrning denkt dabei an Vertreter der Stadtverwaltung, der Bezirksvertretung und der Politik vor Ort. Hinter dieser Vorgehensweise steht auch Wolfgang Gruß, 65, Kulturfreund, aber ebenso verankert in der größten Organisation vor Ort, dem Sportverein SSV Knittkuhl.
Ein Stück Heimat „Ich wohne seit 30 Jahren hier und man kann die Bedeutung dieser Freizeitflächen gar nicht hoch genug einschätzen.“ Erst vor wenigen Tagen ist er mit seinem Enkel nördlich des Grütersaaper Wegs den Berg hinuntergerodelt. „Im Sommer wird hier gegrillt.“ Drachen steigen lassen, joggen, spaziergehen oder Seifenkisten-Rennen veranstalten - für Wolfgang Gruß ist das Gelände rund um den ehemaligen Truppenübungsplatz zu einem Stück Heimat geworden. Der Wunsch: Die Stadt Düsseldorf soll das Gelände kaufen. Die ist daran interessiert, das Naherholungsgebiet zu erhalten. So jedenfalls die Aussage eines Sprechers aus dem Presseamt. Weiter heißt es. „Ob wir das im Rahmen eines Vorkaufsrechts sicherstellen oder einer alternativen Weise wird derzeit unter Teilnahme mehrerer Ämter geprüft.“ Überdies habe der jetzige Besitzer, die Bundesanstalt für Immobilienbesitz in Bonn, das Gebiet überhaupt noch nicht zum Verkauf ausgeschrieben. Beunruhigend: Auf der Internetseite der Einrichtung heißt es unter anderem: „Besonderes Know-how haben wir im Bereich der Umwandlung von Militärflächen...“ Auch deshalb hat Holger Gräf Zweifel. Aus diesem Grund hat der 41-jährige Autor aus Knittkuhl ein Bürgerbegehren gestartet. Ziel: Der Erhalt des ehemaligen Standortübungsplatzes als unverbautes Naherholungsgebiet. Er ist jetzt dabei, Unterschriften zu sammeln! Unterschriftenlistenfinden Sie zum Download hier Kontakte: Kontakt Kulturfreunde Knittkuhl: Wolfgang Behrning | Kontakt Bürgerbegehren: Holger Gräf Was ist ein Bürgerbegehren, wie funktioniert es? Alles, was Sie darüber wissen müssen, finden Sie hier
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